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Gesundes Wintergemüse neu entdeckt

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Kälte, Wind und Nässe stellen unser Immunsystem im Winter auf eine harte Probe. Wohl dem also, der sich gesund ernährt und ausreichend Vitamine zu sich nimmt. Obst und Gemüse sind vitaminreich, das weiß jedes Kind, dementsprechend sollte es in ausreichender Menge und auch abwechslungsreich auf dem winterlichen Speiseplan auftauchen. Angesichts der rund ums Jahr gut bestückten Regale unserer Supermärkte ist das ja auch kein Problem: Grapefruits und Kaktusfeigen aus Israel, Kiwis aus Neuseeland, Okra aus Kenia, Wasserspinat aus Thailand, Paprika aus Spanien – die Welt ist klein geworden. Doch es ist auch kein Geheimnis, dass Gemüse und Obst ihre Vitamine nach der Ernte schnell verlieren. Je kürzer der Transportweg und damit die Zeit vom Feld in unsere Küche desto besser. In erster Linie sollte man daher zu Produkten aus der Region greifen.

Wintergemüse, die Großmutter gut kannte
In den letzten Jahren haben sich neben den klassischen Gemüsen der deutschen Speisekammern aber auch einige Wintergewächse wieder einen Namen gemacht, die in der Kindheit unserer Großeltern noch regelmäßig auf den Tisch kamen, mittlerweile aber fast in Vergessenheit geraten waren. Die junge deutsche Küche knüpft an alte Traditionen an und hat viele leckere und gesunde Gemüsesorten wiederentdeckt. Wir haben einige Zubereitungstipps für Wintergemüse für Sie parat und stellen drei der klassischen Gemüsesorten in einem kleinen Porträt vor: Topinambur, Pastinake und Schwarzwurzel.

Bei Vitaminen können Wintergemüse punkten

„Im Winter gibt es doch so wenig einheimische Vitaminlieferanten“, meinen viele. Das stimmt aber nicht, denn wie hätten die Generationen vor uns denn sonst ohne Containerschiffe und Transportflugzeuge die Winter überstehen sollen? Gerade die Gemüse, die bei uns in der kalten Jahreszeit erntereif sind, enthalten erstaunlich viele Vitamine und Nährstoffe. Wer denkt, Zitronen und Orangen wären Spitzenreiter in Sachen Vitamin C, der irrt: Pro 100 Gramm kommt man bei Zitronen auf 53 und bei Orangen auf 50 Milligramm Vitamin C. Dem gegenüber stehen aber beispielsweise 112 Milligramm bei Rosenkohl und 105 Gramm bei Grünkohl (Waltraute, Aign et al. (2013): Die große GU Nährwert-Kalorien-Tabelle).

Doch unsere Wintergemüse haben noch weitere wertvolle Nährstoffe zu bieten. Ballaststoffe, Mineralstoffe und viele sekundäre Pflanzenstoffe stärken das Immunsystem, helfen dem Körper im Kampf gegen Bakterien und halten den Stoffwechsel in Schwung.

Wirsingkohl

Er enthält viel Kalium, Eisen und Magnesium. Zudem hat er eine
entwässernde Wirkung.

Weißkohl

In erster Linie wirkt er wirkt blutbildend und kann helfen, die Cholesterinwerte zu senken. Ein großer Teil des reichlich darin enthaltenen Vitamin C wird übrigens wie bei vielen anderen Kohlsorten erst beim Kochen freigesetzt.

Grünkohl

Grünkohl ist ein starker Allrounder, was Vitamine betrifft: Von A über B bis C hat er reichlich zu bieten, außerdem eine große Portion Kalium.

Rosenkohl

Der Rosenkohl hat neben exzellenten Vitamin- C-Werten auch einen hohen Vitamin-B-Gehalt vorzuweisen.

Lauch (Porree)

Ist eine kleine Winter-Wunderwaffe: Vitamin C, Vitamin K, Folsäure, Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium und weitere Spurenelemente stehen auf der Liste seiner Inhaltsstoffe. Er wirkt auch antibiotisch und reinigend, hat magenstärkende und appetitanregende Wirkung und wurde früher zur Vorbeugung gegen Blaseninfektionen geschätzt.

 
Geschrieben von Redaktion am 03.02.2014

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