Fasten – Aber richtig

Nicht jeder schafft es, Heilfasten und Arbeitsalltag zu verbinden. Deswegen ist eine Fastenkur, z.B. eine Schrothkur oder F.X.-Mayr-Kur während eines Urlaubs empfehlenswert. Auf diese Weise profitiert nicht nur der Körper, sondern auch der Geist von einer Erholung.

Eine Fastenkur ist dennoch nicht für alle Menschen geeignet. Kinder, Schwangere, Stillende und akut erkrankte Menschen sollten nicht fasten. Für alle anderen gilt, dass zuvor ein Check-up durch einen Arzt erfolgen sollte. In der Regel klärt dieser auch über mögliche Nebenwirkungen einer Fastenkur auf. Es kann beispielsweise währenddessen zu Stimmungsschwankungen, Schwindel, Hungergefühle und Mundgeruch kommen. Normalerweise erscheinen diese Nebenwirkungen nur zu Beginn der Entschlackung und verschwinden nach einigen Tagen wieder.

Jede Fastenmethode hat ihre speziellen Eigenheiten, in der Regel beginnt jedoch jede mit einer Darmreinigung (z.B. mit Glaubersalz oder einem Einlauf). Die Darmreinigung soll auch dafür sorgen, dass das Hungergefühl ausbleibt. Auf feste Nahrung wird vollkommen verzichtet, manche Fastenkuren erlauben jedoch das Trinken von verdünnten Obstsäften und Gemüsebrühe. Alkohol, Koffein und Nikotin sollten tabu sein, denn beim Fasten geht es auch darum, ein neues Bewusstsein für den Körper zu entwickeln. Dazu zählen auch der Verzicht von Genussgiften und eine langfristige Ernährungsumstellung.

Von großer Wichtigkeit ist es, bei jeder Form von Fastenkur viel zu Trinken, vorzugsweise stilles Wasser und ungesüßte Tees. Da der Körper während des Fastens viel Wasser verliert, sollte ihm täglich mindestens 3 Liter Flüssigkeit zugeführt werden. Bewegung an der frischen Luft gehört ebenso zur Fastenkur wie regelmäßige Entspannung und das Überdenken der bisherigen Lebensgewohnheiten.

Denn werden nach einer Fastenkur die alten ungesunden Gewohnheiten weitergeführt, besteht die Gefahr eines Jo-Jo-Effekts. Das bedeutet, dass die verlorenen Pfunde schnell wieder drauf sind und oft noch ein paar mehr, da der Körper die Fastenkur als Hungersnot einstuft, den Stoffwechsel herunterfährt und für weitere Notfälle mit ein paar zusätzlichen Pfunden vorsorgt.

Heilkräuter zum Entschlacken

Unterstützende Maßnahmen

Wer keine radiale Fastenkur durchführen kann oder möchte, kann auch mit Heilkräutertees sanft entschlacken, seine Ernährung basisch umstellen oder das Elektrolyt-Fußbad nutzen.

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Fit und gesund in den Sommer

Fasten und Entschlacken

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Geschrieben von Redaktion am 04.05.2011
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