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Naturphänomen: Am Montag erwartet uns ein Supermond

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Dem Mond einmal ganz nah sein: Am 14. November werden wir Zeugen eines seltenen Himmelsereignis. Der Erdtrabant wird als „Supermond“ dann so groß und schön am Abendhimmel stehen wie schon seit fast 70 Jahren nicht mehr. Wenn denn das Wetter mitspielt. 

Wie kommt es zu dem Phänomen?

Wenn wir am kommenden Montag unseren Blick häufiger als sonst zum Himmel wandern lassen, dann hängt das mit einer ebenso günstigen wie seltenen Konstellation zusammen. Der Mond bewegt sich bekannterweise in einer eiförmigen Bahn um unseren Planeten, ist der Erde also mal näher, mal ferner. Erreicht er bei seiner Wanderung den erdnächsten Punkt, sprechen Astronomen von „Mond im Perigäum“. Hier reden wir übrigens immernoch von einer Entfernung von schlappen 356.509 Kilometern. Ähnlich dicht rückte uns der Mond bereits im Oktober auf die Pelle. Das letzte mal, dass ein Vollmond sich aber so nah an der Erde bewegte wie am 14. November, liegt doch schon ein bisschen zurück: Das war nämlich im Januar 1948.

Ist der Supermond wirklich so super?

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Am 14. November geht die Sonne gegen 17 Uhr unter, kurz davor tritt der Mond in die Vollmondphase ein. Erwischt man einen klaren Himmel, wird er um bis zu 14% größer und rund 30% heller zu sehen sein. Für die beste Sicht fährt man am besten dorthin, wo es dunkel ist: raus aufs Land, wo kein künstliches Licht den Nachthimmel erleuchtet. Aufgrund seiner Helligkeit wird der Erdtrabant aber auch in der Stadt gut sichtbar sein. Metereologen geben dabei allerdings zu bedenken, dass der Supermond Hobby-Sterneguckern wohl weniger spektakulär erscheinen wird als vielleicht erhofft. Letztlich ist ein Zuwachs von 14% vergleichbar mit dem Größenunterschied zwischen der Ein- und Zwei-Euromünze.

 

Ein tolles Fotomotiv ist der Riesen-Vollmond aber auf jeden Fall. Aktuelle Wetterprognosen sprechen von dichten Wolkendecken vielerorts und trüben die Vorfreude ein wenig. Wir versuchen trotzdem unser Glück: Der nächste Supervollmond, der unserer Erde so nah kommen wird, steht nämlich erst im Jahr 2034 am Himmel.

 

Geschrieben von Redaktion am 11.11.2016