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Mundgeruch loswerden: Sechs natürliche Mittel, die garantiert helfen

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Schlechter Atem ist eine besonders peinliche Sache, denn der Mund ist eine Intimzone: Mundgeruch ist wahrscheinlich der Sympathie- und Liebeskiller Nummer eins. Weil wir uns an unsere eigenen Körperausdünstungen schnell gewöhnen, bleibt er leider oft unbemerkt, selbst wenn die Mitmenschen immer öfter auf Distanz gehen. Ursachen für das Symptom, das die medizinische Fachsprache Halitosis nennt, gibt es viele. Ein häufiger Grund ist eine schludrige Zahnhygiene. Die fauligen Gerüche werden nämlich von Mundbewohnern produziert. Von Mikroben, die von Essensresten, Zahnbelag und abgestorbenen Körperzellen leben und schwefelhaltige Stoffwechselprodukte ausscheiden, die für die Nase des Gegenübers nicht unbemerkt bleiben.

 

Doch nicht nur bei Menschen, die es mit dem Zähneputzen nicht so genau nehmen, kann Mundgeruch entstehen. Dass wir morgens aus dem Mund riechen, liegt daran, dass über Nacht weniger Speichel fließt und die Schleimhäute „austrocknen“. Das Phänomen ist auch Menschen bekannt, die etwa berufsbedingt sehr viel sprechen – und unangenehme Gerüche mit Mundwasser und Pfefferminzpastillen vertreiben müssen. Andere nicht behandlungsbedürftige Ursachen für Mundgeruch sind Alkohol, Zigaretten und natürlich der Genuss gut gewürzter, geruchsintensiver Speisen.Haben Sie aber den Verdacht, dass eine ernsthafte Erkrankung (z.B. Nasennebenhöhlenentzündung, Diabetes oder Zahnerkrankungen) hinter dem Mundgeruch stecken, steht ein Besuch beim Facharzt an. 

 

Was hat die Pflanzenheilkunde bei Mundgeruch zu bieten? Die folgenden sechs Hausmittel leisten zuverlässig Ersthilfe bei schlechtem Atem. 

 

Der Salbei ist das wahrscheinlich wichtigste Heilkraut bei Mund- und Rachenkrankheiten. Tatsächlich ist das Salbeiblatt auch eine Art prähistorische Zahnbürste. Bevor diese nämlich erfunden wurde, reinigte man mancherorts den Mundraum mit Salbei. Er bekämpft Keime, entfernt Zahnbelag und erfrischt. Bei Mundgeruch hilft ein einfacher Salbeitee.
Die Ingwerknolle steckt voller Scharfstoffe und ätherischer Öle, die zur Regulierung der Verdauung hilfreich sind und unerwünschte Gerüche im Mundraum neutralisieren können. Dazu einfach eine dünne Scheibe frischen Ingwer für ein paar Minuten auf die Zunge legen.
Im Unterschied zum Kaffeegenuss hält regelmäßiges Teetrinken hoffenbar den Atem frisch – und dies sogar über mehrere Stunden. Einer Studie der Universität von Illinois zufolge können die in schwarzem Tee enthaltenen Polyphenole sowohl das Wachstum von Mundbakterien als auch die Produktion der übelriechenden, schwefligen Substanzen hemmen, die meist für Mundgeruch verantwortlich sind.
Die klassischen drei Küchenkräuter Melisse, Petersilie und Fenchel enthalten ätherische Öle mit dem Bestandteil Apiol. Die Substanz bindet die schwefelhaltigen Inhaltsstoffe von geruchsintensiven Gewürzen wie Knoblauch. Einfach einige frische Blätter kauen und unangenehme Gerüche lösen sich in Windeseile in (frische) Luft auf.
Joghurt
Probiotische Lebensmittel wie ungesüßter Naturjoghurt enthalten Bakterienkulturen, die die Darmflora positiv beeinflussen können. Das beginnt schon im Mund, denn auch dort können Fäulnisbakterien mithilfe der Milchsäurebakterien verdrängt werden. Japanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass regelmäßiger Joghurtgenuss dem Mundklima absolut zuträglich ist: Nicht nur nimmt der Anteil von Schwefelstoffen in der Atemluft ab, das Milchprodukt soll auch der Bildung von Zahnbelag vorbeugen können.
Morgens Pfefferminze, abends Kardamom
Aus der chinesischen Medizin kommt die Anwendung von Kardamom gegen Mundgeruch. Das überrascht nicht, ist das Gewürz doch mit dem Ingwer verwandt und besitzt wie dieser wirksame und aromatische ätherische Öle, die in alle Bereiche der Mundhöhle dringen. Eine echte Waffe gegen schlechten Atem: Man zerbeiße abends eine Kardamomkapsel (also den Samen) und lasse sie über Nacht im Mund. Morgens dann den Mund mit lauwarmem Wasser mit einem Tröpfchen Pfefferminzöl ausspülen.
Geschrieben von Redaktion am 18.01.2017