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Sonnenbrand

Sonnenbrand

Rote Haut statt Sommerteint

Nach dem Sonnenbaden, der Gartenarbeit, oder dem Besuch des Solariums kann es zu schmerzhaft geröteter, juckender Haut anstelle der erwünschten Hautbräunung kommen. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts galt weiße Haut als Schönheitsideal, braune Haut deutete auf einen niedrigen Sozialstatus hin. Mit der Einführung des Bikini in die Bademode kam ein regelrechter Sonnenkult auf – braune Haut ist „in“. Doch zu intensive Sonnenbestrahlung schädigt die Haut. Die dünner werdende Ozonschicht lässt vermehrt UV-Strahlung durchdringen, die schlimmstenfalls eine Entartung von Hautzellen bewirken können. Wie schützt man sich effektiv vor Sonnenbrand und seinen Risiken? Was sind eigentlich Lichtschutzfaktoren? Was tun, wenn die Haut schon verbrannt ist? Meist reicht die alleinige Behandlung mit kühlenden Gelen und pflanzlichen Wirkstoffen, um die Haut nach dem Sonnenbrand zu regenerieren.

Der Sonnenbrand auch „Dermatitis solaris“ oder „UV-Erythem“ in der medizinischen Fachsprache genannt ist eine akute Entzündung der Haut (Dermatitis) mit Hautrötung (Erythem), die begrenzt ist auf die Hautflächen, die einer zu langen Bestrahlung mit UV-Licht ausgesetzt waren.

Ursachen eines Sonnenbrandes

Sonnenbrand kommt sehr häufig vor – jeder hat schon mindestens einmal im Leben einen Sonnenbrand gehabt. Am häufigsten tritt er bei hellen Hauttypen auf – dunkle Hauttypen und dunkelhäutige Rassen brauchen eine wesentlich längere Bestrahlungszeit, bis auch ihre Haut reagiert.

Der Sonnenbrand ist ein natürliches Warnsignal, bei der die Haut auf zu hohe UV-B Bestrahlung mit einer Entzündungsreaktion antwortet. So verweilt der Mensch nicht noch länger in der Sonne, denn jeder Sonnenbrand steigert das Risiko für Hautkrebs. Die natürliche Eigenschutzzeit der Haut hängt vom Hauttyp und der Intensität der UV-Strahlung ab, ist sie überschritten, kommt es zum Sonnenbrand.

Mehr zu Ursachen des Sonnenbrandes.

Symptome eines Sonnenbrandes

Symptome sind Rötung, Schwellung, Schmerzen und Juckreiz. Blasenbildung, Ablösung der Haut oder gar narbige Abheilung kommen bei starkem Sonnenbrand vor. Die Diagnose ergibt sich aus dem zeitlichen Ablauf mit Auftreten 6-8 Stunden nach Sonnenbestrahlung, dem Höhepunkt nach 1-2 Tagen und Abklingen innerhalb von 1-2 Wochen.

Sonnenbrand vorbeugen und die Haut vor Hautkrebs schützen ist besonders wichtig. Textilien haben einen Schutzfaktor, Aufenthalte in der prallen Mittagssonne oder im Solarium sollte man vermeiden. Besonders für Säuglinge und Kleinkinder ist ein guter Sonnenschutz wichtig! Lichtschutzfaktoren definieren die Zeit, die man ohne Sonnenbrand pro Tag in der Sonne verbringen kann. Es gibt Sonnenlotionen mit chemischen oder mineralischen UV-Schutzfaktoren.

Mehr zu den Symptomen des Sonnenbrandes.

Therapie eines Sonnenbrandes

Zur Behandlung des Sonnenbrands reichen in der Regel kühlende Gele, Lotionen, Umschläge und reichlich Flüssigkeitszufuhr. Bei starkem Juckreiz helfen Salben mit Antihistaminika.

Mehr zur Therapie eines Sonnenbrandes.

Sonnenbrand im Überblick:
  • Je nachdem wie hell die Haut und wie lang der Aufenthalt an der Sonne ist, reagiert sie durch zu viel schädigendes UV-Licht mit einem Sonnenbrand.
  • Die Haut ist gerötet, überhitzt, schmerzt und juckt, scharf begrenzt auf die Stellen, die der Sonne ausgesetzt waren. Kommt es häufiger zum Sonnenbrand so steigt das Risiko Hautkrebs zu entwickeln.
  • Deshalb sollte man mit effektivem Sonnenschutz dem Sonnenbrand vorbeugen. Nicht nur Sonnenschutzmittel mit UV-Schutzfiltern sind angebracht – zu langes Sonnenbaden muss unbedingt vermieden werden, Textilien geben ebenfalls einen guten Schutz vor der Sonne.
  • Bei Sonnenbrand helfen kühlende Gele und erfrischende Getränke. Selten muss mit Medikamenten behandelt werden. Pflanzliche Wirkstoffe wie Johanniskrautöl oder Aloe vera können die Haut natürlich beruhigen.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Mit Babys und Kleinkindern mit Sonnenbrand gleich zum Arzt!
  • Bei starken Schmerzen, quälendem Juckreiz oder offenen Bläschen wegen der Infektionsgefahr.
  • Bei großflächiger Verbrennung, Ablösung der Haut, Allgemeinsymptomen und Fieber (Sonnenbrand 3. Grades).
  • Bei Sonnenstich mit Übelkeit, Fieber und Kopfschmerzen. (Flüssigkeitsverlust muss ausgeglichen werden, der Betroffene sollte sofort gekühlt und im Schatten gelagert werden.)
Geschrieben von Redaktion 10.10.2013
Morgana Hack
Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 10.10.2013
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