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Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)

Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)

Erst bekommt man Schnupfen, dann ist die Nase verstopft, der Kopfdruck wird immer stärker, beim Bücken plötzlich ein stechender Kopfschmerz: man hat eine akute Sinusitis. Häufig heilt diese Nasennebenhöhlenentzündung nicht ganz aus und kehrt immer wieder. Wenn sie länger als drei Monate anhält, spricht man von einer chronischen Sinusitis. Wie kann man sich abhelfen? Was kann der Arzt für einen tun? Wieder durch die Nase atmen, klar denken, kein Kopfdruck, kein Kopfschmerz, keine Abgeschlagenheit und keine ständigen Infekte, die das Immunsystem schwächen - ein Wunsch, den jeder siebte Erwachsene in Deutschland hegt, den mindestens einmal im Jahr die Sinusitis plagt.

Ursachen der Sinusitis

Die akute Sinusitis ist eine akute Entzündung der Schleimhäute der Nasennebenhöhlen. Diese liegen hinter Kiefer, Nase, Stirn und Augen und sind über Nasengänge mit der Nase verbunden sind. Es sind mit Schleimhaut ausgekleidete, luftgefüllte Höhlen. Bei einem Schnupfen im Rahmen einer Erkältung schwillt die Schleimhaut der Nase an und verlegt die Nasennebenhöhlengänge. Dadurch schwellen auch die Schleimhäute in den Nasennebenhöhlen an, der zuerst wässrige Schleim wird zäh und kann nicht ablaufen. Bakterien besiedeln die angegriffenen Schleimhäute und verursachen Eiter.

Die akute bakterielle Sinusitis heilt schlechter bei einer verkrümmten Nasenscheidewand aus und kann in eine chronische Sinusitis übergehen. Allergien und Polypen können auch für die chronische Sinusitis verantwortlich sein.

Mehr zu Ursachen der Sinusitis.

Symptome der Sinusitis

Die akute Sinusitis macht sich zuerst durch eine verstopfte Nase bemerkbar, häufig kann man nur noch durch den Mund atmen. Symptome eines Druckgefühls im Kopf und Kopfschmerzen schließen sich an und verstärken sich beim Bücken. Im Verlauf kommt es zu Fieber und Abgeschlagenheit.
Die chronische Sinusitis besteht mit anhaltenden, leichteren Beschwerden. Kopfdruck, blockierte Nasenatmung, herabgesetztes Riechvermögen und Leistungsschwäche stehen im Vordergrund.

Mehr zu Symptome der Sinusitis.

Diagnose der Sinusitus

Mithilfe einer Nasenspiegelung können Nasenscheidewand und Nasenmuscheln betrachtet werden und zur Diagnose einer Sinusitis dienen. Abklopfen des Gesichts führt zu dem typischen Klopfschmerz über der betroffenen Nebenhöhle. Weiterführende Untersuchungen wie Röntgen, Computertomographie oder Ultraschall, um die Nebenhöhlen von innen zu beurteilen, werden nur bei Komplikationen durchgeführt, um zu entscheiden ob operiert werden muss.

Mehr zu Diagnose der Sinusitis.

Behandlung der Sinusitus

Eine akute bakterielle Sinusitis wird mit einem Antibiotikum behandelt. Abschwellende Nasentropen, Wärmezufuhr, Fiebersenkende und schleimlösende Mittel, viel Trinken und Befeuchten der Raumluft sind begleitende Maßnahmen. Meist heilt die akute Sinusitis damit in 1-2 Wochen aus.
Bei der chronischen Sinusitis muss je nach Ursache auch ein Antibiotikum und abschwellende Nasentropfen gegeben werden, oder die Nebenhöhlen müssen chirurgisch punktiert werden, eine schiefe Nasenscheidewand muss operativ begradigt werden.

Mehr zu Behandlung der Sinsusitis.

Sinusitis im Überblick:
  • Die akute Sinusitis entsteht meist während eines Schnupfens durch eine Blockierung des Gangs, der die Nase mit den Nasennebenhöhlen verbindet. Die Schleimhaut entzündet sich und wird von Bakterien befallen. Kopfdruck, Kopfschmerzen und Fieber plagen einen für 1-2 Wochen.
  • Die chronische Sinusitis kann durch eine nicht ausgeheilte akute Sinusitis, oder aufgrund von Allergien oder Polypen entstehen. Die länger als 3 Monate andauernde, chronische Entzündung der Nasennebenhöhlenschleimhaut führt zu ständigem Kopfdruck und schwächt das Immunsystem mit erhöhter Anfälligkeit für Erkältungen und Bronchitis.
Wann zum Arzt:


Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Wenn die Beschwerden nach ein paar Tagen nicht abheilen und das Fieber über 39° C steigt.
  • Mit fiebernden Kleinkindern sollte man immer den Arzt aufsuchen.
  • Wenn die Kopfschmerzen extrem stark sind, Nackenstarre, Erbrechen und hohes Fieber hinzukommen besteht Gefahr einer Hirnhautentzündung.
  • Wenn die Beschwerden mehr als viermal jährlich auftreten und länger als 3 Monate andauern besteht Verdacht auf eine chronische Sinusitis die unbehandelt zu Komplikationen führen kann.
Geschrieben von Redaktion 10.10.2013
Morgana Hack
Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 10.10.2013
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Studien zu Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)

Studientitel
Medicinal properties of Echinacea: A critical review (und weitere 2 Studien)
Jahr
2003, 1998, 1992
Kurzinfo
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