Schwankschwindel

Wie auf einem Boot
Beim Schwankschwindel hat der Patient das Gefühl, der Boden bewege sich unter seinen Füßen. Eine häufige Ursache ist der phobische Schwankschwindel. Patienten mit dieser Form des Schwindels erleben vor allem in angstbesetzten Situationen eine Attacke. Solche Situationen sind zum Beispiel Menschenansammlungen im Kaufhaus, Überqueren von Brücken oder Autofahren.
Erleben die Betroffenen unter diesen Umständen regelmäßig Schwindelattacken, so entwickeln sie mit der Zeit eine Angst davor, die das Problem verschärft: Die Schwindelattacken werden häufiger und die Angst immer größer. Typisch für den phobischen Schwankschwindel ist eine Besserung nach Alkoholkonsum. Alkohol dämpft die Angst und folglich ebenso die Symptome.
Ein Schwankschwindel kann auch durch eine Lähmung der Augenmuskeln oder Störungen der Sehschärfe verursacht sein. Einen ähnlichen Effekt haben großflächige Bewegungen, wie sie in Großleinwandkinos gezeigt werden. Das Auge nimmt heftige Bewegungen wahr, der Körper bleibt jedoch in Ruhe: Das führt zu widersprüchlichen Signalen im Gehirn.
Den Benommenheitsschwindel kann der Patient nur ungenau beschreiben. Er fühlt sich unsicher auf den Beinen und »schummrig« im Kopf.
WeiterlesenEin Patient mit Drehschwindel beschreibt das Symptom als »Karussellfahren«. Es fühlt sich an, als ob sich die Umgebung um ihn herum dreht.
WeiterlesenDie Art des Schwindels führt zur Diagnose
Für eine schnelle Diagnose des Schwindels ist die sorgfältige Befragung (Anamnese) des Patienten entscheidend. Die Art des Schwindels sagt bereits viel über die möglichen Ursachen aus.
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