Benommenheitsschwindel

Wie Watte im Kopf
Den Benommenheitsschwindel kann der Patient nur ungenau beschreiben. Er fühlt sich unsicher auf den Beinen und »schummrig« im Kopf. Oft kommen noch Begleitsymptome dazu: Übelkeit, Schwächegefühl und Sehprobleme wie verschwommenes Sehen oder Doppelbilder.
Die Ursachen dafür sind äußerst vielfältig und nur selten im Gleichgewichtsorgan zu finden:
- Zu hoher oder zu niedriger Blutdruck (Hypertonie, Hypotonie)
- Blutarmut (Anämie)
- Herzrhythmusstörungen
- Herzschwäche (Insuffizienz)
- Probleme mit dem Blutzucker bei Diabetikern (Unter- oder Überzuckerung)
- Symptom eines Schlaganfalls
- Schwangerschaft
- Augenprobleme (falsch angepasste Brille, zu hoher Augeninnendruck, Schilddrüsenüberfunktion bei der Basedow-Krankheit, Lähmung der Augenmuskeln)
- Nebenwirkung von Medikamenten (z. B. Schlaf- und Beruhigungsmittel, Medikamente gegen Epilepsie, Blutdrucksenker, Medikamente gegen die Parkinson-Krankheit)
Benommenheits- oder Drehschwindel mit heftigen Kopfschmerzen, Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit sowie Sehstörungen deuten auf eine besondere Form der Migräne (vestibuläre Migräne) hin.
Ein Patient mit Drehschwindel beschreibt das Symptom als »Karussellfahren«. Es fühlt sich an, als ob sich die Umgebung um ihn herum dreht.
WeiterlesenPatienten mit dieser Form des Schwindels erleben vor allem in angstbesetzten Situationen eine Attacke. Solche Situationen sind zum Beispiel Menschenansammlungen im Kaufhaus.
WeiterlesenEin Überblick über das Symptom Schwindel und das Wichtigste kurz gefasst.
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