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Schnupfen

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Schnupfen

Schnupfen ist eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die meist durch Viren verursacht wird. Medizinisch nennt man dies eine Rhinitis acuta, einen akuten Schnupfen. Gewöhnlich kommt er im Rahmen einer Erkältung vor. Ein Schnupfen kann alleiniges Symptom sein, häufig sind aber auch Rachen, Hals und die oberen Luftwege betroffen. Vor allem Allergiker wissen: Eine Rhinitis muss nicht durch Viren oder Krankheitserreger verursacht werden. Auch ein allergisch bedingter Heuschnupfen (Rhinitis allergica) und der sogenannte trockene Schnupfen (Rhinitis sicca) sind Formen dieses Krankheitsbildes. Bei Schnupfen gibt es keine ursächliche Behandlung, mithilfe von Hausmitteln und pflanzlichen Wirkstoffen lässt sich aber einiges erreichen.

Schnupfen im Überblick:
  • Der virale Schnupfen (Rhinitis acuta) wird durch Rhinoviren übertragen. Es kommt zu entzündeter und gereizter Nasenschleimhaut mit Schleimproduktion, Niesen und blockierter Nasenatmung über sieben bis zehn Tage.
  • Der trockene Schnupfen (Rhinitis sicca) entsteht ohne Einfluss von Krankheitserregern. Ursachen sind Tabakrauch oder andere Schadstoffe und Umweltgifte.
  • Therapeutisch gibt es beim viralen Schnupfen kein Mittel gegen die Viren, beim trockenen Schnupfen kann man die auslösenden Schadstoffe vermeiden.

Wie kommt es zum Schnupfen?

Ursachen des viralen Schnupfens (Rhinitis acuta)

Verantwortlich für den banalen Schnupfen ist das Rhinovirus, das durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch über die Atemluft übertragen wird. Die Ansteckungsgefahr ist in Menschenmengen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, am Arbeitsplatz und im Kindergarten am größten. Begünstigend sind Kälte und Nässe, denn das Rhinovirus bevorzugt den Winter für seine Vermehrung. Zudem wird die Nasenschleimhaut durch Auskühlung und Zugluft gereizt und strapaziert und es kommt zu einer Veränderung der Durchblutung.

Im Naseninneren befinden sich feine Flimmerhärchen, die „Zilien“. Diese sorgen dafür, dass die Atemluft von Feinstaub und anderen Teilchen gereinigt wird, bevor sie unsere Lungen füllt. Die Flimmerhärchen sind bei Kälte weniger aktiv. Dadurch können sich die Viren besser in der Nasenschleimhaut ansiedeln.

Vom ersten Kontakt mit den Viren bis zum Auftreten der ersten Symptomen dauert es ein paar Stunden bis zwei Tage. Die Viren versetzen die Immunzellen der Nasenschleimhaut in Alarmbereitschaft. Dadurch werden Stoffe freigesetzt, die eine Entzündung und Schwellung hervorrufen – die Nase läuft, ist gereizt und die Nasenatmung blockiert. Wenn andere Viren oder Bakterien beteiligt sind, kann es zu einer Ausbreitung der Entzündung in die Nasennebenhöhlen oder die gesamten Atemwege kommen.

Je nachdem wie stark unser Immunsystem ist, kann diese Ausbreitung oder ein Befall mit anderen Krankheitserregern von unserer Immunabwehr verhindert werden. Einen Schnupfen macht jedoch fast jeder mehrmals jährlich durch. Bei schwacher Immunabwehr oder verkrümmter Nasenscheidewand kann es auch zu einem chronischen Schnupfen oder einer Sinusitis (Stirnhöhlenentzündung) kommen.

Ursachen des trockenen Schnupfens (Rhinitis sicca)

Hier liegt die Ursache in einer Einwirkung von außen, wenn wir mit unserer Atemluft ständig Staub, Tabakrauch und giftige Dämpfe aufnehmen, wie sie zum Beispiel in Lösungsmitteln von Farben, Lacken und Holzschutzmitteln vorkommen. Dies schädigt auf Dauer die feinen Flimmerhärchen und führt zum Abbau der Nasenschleimhaut. Auch große Hitze oder das ständige unbewusste Bohren mit dem Finger in der Nase kann zu dieser Schädigung führen.

Häufig kommt es zu Nasenbluten und es bilden sich Krusten, um die Nasenschleimhaut mit diesem Wundheilungsprozess wieder abzudecken. Eine andauernde Aussetzung mit Schadstoffen führt zu einer Abwehrschwäche direkt in den Schleimhäuten der Nase und zu einer Schwächung des Immunsystems. Dies bietet den Viren eine bessere Angriffsfläche. So können Menschen mit einem trockenen Schnupfen auch anfälliger für den viralen Schnupfen oder eine Erkältung sein.

Symptome und Diagnose bei Schnupfen

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Erst spürt man ein Kitzeln in der Nase oder im Rachenraum. Dann kommt es zum Niesen: Die Schleimhäute ziehen sich zusammen, man muss kurz tiefer einatmen und atmet dann stoßweise aus. Es kommt es zu einer Behinderung der Nasenatmung, Kopfdruck, Reizhusten und einem Austritt von wässrigem Schleim aus den Nasenlöchern, begleitet von Augentränen. 

Im Verlauf ist die Nasenatmung völlig verlegt, der Schleim wird dicker und bei einer Beteiligung von Bakterien gelblich-eitrig. Das Riechen und Schmecken ist für die Zeit des Schnupfens eingeschränkt. Die äußere Nasenhaut rötet sich. Normalerweise besteht kein Fieber, lediglich bei kleinen Kindern kommt es mitunter zu erhöhten Temperaturen.

Wenn andere Erkältungsviren beteiligt sind, können Symptome wie Halsschmerzen, Heiserkeit, Husten und Mattigkeit auftreten. Wenn sich die Entzündung in die Nasennebenhöhlen ausbreitet, kommt es zu Kopfschmerzen. Beim banalen Schnupfen klingen die Symptome nach 7-10 Tagen ab.

Die Diagnose viraler Schnupfen ist für den Arzt leicht gestellt. Ein kurzer Blick auf die gerötete Nase und eine knappe Befragung reichen in der Regel aus. Der Gang zum Hausarzt steht eigentlich erst dann an, wenn Komplikationen auftreten: Kopfschmerzen und Fieber deuten auf eine Sinusitis (Nasennebenhöhlen- oder Stirnhöhlenentzündung) hin. Ein Abstrich aus dem Nasenschleim verrät in der mikrobiologischen Diagnostik (Anzüchten von Krankheitserregern auf speziellen Nährböden), ob Bakterien beteiligt sind.

Beim Hals-Nasen-Ohren-Facharzt kann außerdem eine Nasenspiegelung durchgeführt werden. Dabei wird jedes Nasenloch einzeln durch ein metallenes Rohr mit einem Spiegel in Vergrößerung betrachtet. Hier kann der Arzt eine schiefe Nasenscheidewand erkennen. Diese Wand trennt das linke vom rechten Nasenloch. Wenn sie schief ist, kann der Nasenschleim aus dem engeren Nasenloch schlechter ablaufen und so zu einem chronischen Schnupfen oder wiederkehrenden Nasennebenhöhlenentzündungen führen. In der Nasenspiegelung können in der Nasenschleimhaut bestehende Geschwüre oder ein Abbau der Schleimhaut erkannt werden. Damit stellt sich die Diagnose des trockenen Schnupfens.

Bei chronischem Schnupfen muss eine umweltmedizinische Diagnose gemacht werden. Hierbei erfolgt eine Befragung zu möglichen Schadstoffbelastungen am Arbeitsplatz, beim Heimwerken oder in der Freizeit, bei der schädliche Gase oder Staub eingeatmet werden. Allergene wie Pollen führen zum Heuschnupfen. Um diesen zu diagnostizieren, werden spezielle Allergietests durchgeführt. Auch an eine Befragung zu Nikotinsucht, anderen Drogen oder Medikamente muss der Arzt denken. 

Bei trockenem Schnupfen beeinträchtigt die lästige Krustenbildung im Naseninneren. Es besteht die Gefahr des Teufelskreises: Die Kruste blockiert die Atmung und man bohrt in der Nase um die Kruste zu entfernen. Sie wächst zum Zweck der Heilung dicker nach und es können sich Geschwüre bilden. Durch die einhergehende Schwellung der Nasenschleimhaut kann es wie beim viralen Schnupfen zu blockierter Nasenatmung und herabgesetztem Riechvermögen kommen.

Therapie bei Schnupfen

Eine ursächliche Behandlung des Schnupfens ist nicht möglich, da es kein Mittel gegen die Rhinoviren gibt. Bei verstopfter Nase helfen abschwellende Nasentropfen oder Nasensprays, die einen Wirkstoff aus der Gruppe der „Sympathomimetika“ enthalten. Dieser Wirkstoff verringert die Durchblutung der Nasenschleimhaut. Wenn nach ein paar Stunden die Wirkung nachlässt, treten die Symptome sofort wieder auf. Die Nasenschleimhaut gewöhnt sich an den Stoff, daher sollte ein Nasenspray nicht länger als eine Woche benutzt werden, sonst kommt es zu einer Rhinitis medicamentosa, einem medikamentös ausgelösten Schnupfen.

Nasenspülungen mit Emser-Salz-Lösung und eine Inhalation mit Wasserdampf befreien die Nase und die Atemwege und sind eine gute Alternative zum Nasenspray. Beim Schlafen sollte der Kopf hochgelagert werden, das erleichtert die Atmung. Reichliches Trinken von mindestens zwei Liter heißem Tee pro Tag verflüssigt zähen Schleim.

Wenn der Schnupfen in eine Erkältung übergeht, können Hausmittel bei Erkältung verwendet werden. In den seltenen Fällen eines bakteriellen Schnupfens muss ein Antibiotikum eingesetzt werden.

Cortisonhaltige Nasensalben hemmen die Entzündung, mineralische Nasensalben helfen gegen die trockene Schleimhaut und zum Ablösen der Krusten. Wichtig ist das komplette Vermeiden des Schadstoffs.

Vorbeugen

Bei allen Arten des Schnupfens sowie bei der Erkältung sind vorbeugende Maßnahmen zur Stärkung des Immunsystems sehr wichtig. Dazu gehören regelmäßiger Sport, Sauna, eine gesunde, vitaminreiche Ernährung, ein positiver Umgang mit Stress und das Vermeiden von Nikotin und Alkohol. Atemübungen aus dem Yoga helfen, die Atemwege freizuhalten und können eine gute vorbeugende Maßnahme sein.

Heilpflanzen und Hausmittel bei Schnupfen

Zuallererst ist es ganz wichtig, auf eine befeuchtete Raumluft zu achten, ausreichend zu trinken und die Füße warmzuhalten. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl bewährter Hausmittel, die den Körper unterstützen und Symptome lindern können. Heißgetränke wie Kräutertees mit Kamille oder Fenchel stellen die Flüssigkeitszufuhr sicher und „halten den Schnupfen am laufen“.  

Beliebt und wirksam ist außerdem die klassische heiße Hühnerbrühe, die am besten mit reichlich Ingwer aufgepeppt wird. Sie hilft bei geschwollenen Nasenschleimhäuten und verflüssigt den Nasenschleim, damit man wieder frei durchatmen kann. 

Mit einer Nasenspülung mit einer Salzlösung werden die trockenen Schleimhäute angefeuchtet und ihre Selbstreinigung angeregt. Dadurch können Bakterien, die sich in der Nase befinden, abtransportiert und der Gefahr einer Sinusitis verringert werden. Und das geht so: Mischen Sie eine Salzlösung aus einem halben Liter warmem Wasser und einem Teelöffel Salz. Geben Sie die Lösung in die hohle Hand, halten ein Nasenloch zu und schnupfen die Flüssigkeit in das offene Nasenloch. Dann die Seite wechseln und die Prozedur mehrmals täglich wiederholen. 

Bei einem Schnupfen werden in der Pflanzenheilkunde gern gezielt ätherische Öle verwendet, um vor allem die Atmung zu erleichtern. Einnehmen kann man die duftenden Substanzen auf verschiedenste Weise: Zum Beispiel als Kräutertee, Nasenspray oder Inhalation. Sie duften aromatisch und werden deshalb auch Aromatika genannt. Je nach Pflanze haben sie verschiedenste Wirkungen. Sie befreien die Nase, wirken auswurffördernd, beruhigend oder gegen Keime und können daher auch eingesetzt werden, um einer bakteriellen Infektion vorzubeugen. Dabei sind sie nebenwirkungsärmer als chemische Wirkstoffe.

Diese Heilpflanzen helfen bei Schnupfen

Das ätherische Öl, das aus den Pfefferminzblättern und den Blättern der Minze gewonnen wird enthält den Wirkstoff Menthol. In der Nase spürt man schnell eine kühlende, schmerzlindernde und juckreizlindernde Wirkung, die sehr wohltuend ist. Menthol wirkt gegen Bakterien, verflüssigt den Schleim und steigert die Durchblutung in der Nase.

 

Der Kampferbaum gehört zu den Lorbeergewächsen und ist ein altes Heilmittel aus China. Aus dem zerkleinerten Holz wird das ätherische Campheröl gewonnen (auch „Kampferöl“ geschrieben). Es stimuliert das Atemzentrum im Gehirn und die Zellen in der Nasenschleimhaut, die Temperatur und Durchblutung steuern. Als Inhalation wirkt Campher erweiternd auf die Atemwege und kann beim Schnupfen und anderen Erkältungssymptomen hilfreich sein.

 

Der hohe Eukalpytusbaum wächst in der mediterranen Klimazone und in vielen asiatischen Ländern. Aus seinen jungen aromatischen Blättern wird das Eukalyptusöl gewonnen. Es enthält Cineol als Hauptwirkstoff und befreit die Atemwege von Schleim, indem es den Auswurf fördert und krampflösend wirkt.

Ebenso wie Minz- und Campheröl stimuliert es direkt die Durchblutung in der Nasenschleimhaut und wirkt dort zudem entzündungshemmend.

 

Aus den Kieferbäumen wie Latschenkiefer oder der mediterranen Pinie wird das Kiefernnadelöl gewonnen. Es wirkt schleimlösend, durchblutungssteigernd und desinfizierend an den Schleimhäuten von Nase und Atemwegen und kommt bei allen Erkältungskrankheiten zum Einsatz.

 
Ätherische Öle

Die Öle aus Minze, Pfefferminze, Campher, Eukalyptus und Kiefernadeln sollte man nicht direkt auf die Schleimhäute auftragen. Wer an Asthma leidet, darf die Öle nicht anwenden. Kleine Kinder sollte man nie direkt im Gesicht damit behandeln, da dies zu einem Krampf im Kehlkopf mit Erstickungsgefahr führen kann. Für Kinder ungefährlich sind sie, wenn man sie als in einen Raumluftbefeuchter gibt. Man verwendet dafür eine Teelichtduftlampe, in die man etwas Wasser und 3 bis 4 Tropfen ätherisches Öl gibt. Einen speziellen Ultraschallverdampfer für Kleinkinder gibt es in der Apotheke.


Für Erwachsene wendet man die ätherischen Öle in wässriger Lösung in Form von Nasenspray, Nasentropfen oder als Inhalation an, oft unter Zusatz von Kochsalzlösung. Es gibt viele verschiedene Fertigpräparate in der Apotheke.

in eine Schüssel mit 1 Liter kochendes Wasser geben und mehrmals täglich für 5 Minuten unter einem Tuch inhalieren.

 

An Wegesrändern und in Feldern finden wir im Sommer die Kamille, eine circa 30 cm hohe Pflanze mit zarten weiß-gelben Blüten und feingliedrigen Kraut. Auf dem Land sammeln die Kinder gern Kamillenblüten, die als Wirkstoff verwendet werden. Es braucht eine ganze Weile, bis man ein paar Gramm gesammelt hat. Kamillenblüten eignen sich für Kinder bei Erkältungen besonders gut, da sie sehr sanft und reizlindernd auf den kindlichen Haut- und Schleimhäuten wirken.

Kamillenblüten wirken entzündungshemmend an den Schleimhäuten von Magen und Atemwegen und können als Hausmittel bei Erkältung und in der Wundbehandlung  äußerst hilfreich sein. Sie hemmen das Wachstum von Bakterien, Pilzen und Viren und stimulieren das Immunsystem.

Für eine Inhalation nimmt man Kamillenblüten und den Kamillenfluidextrakt aus der Apotheke, Nasensprays mit Kamillenblüten und Meerwasser gibt es als Fertigpräparat.

 
Sesamöl

Sesam ist eine Kulturpflanze aus dem Orient, die schon seit der Antike hochgeschätzt wird. Aus den Samen wird das wertvolle Öl gepresst. In der Ernährung ist Sesamöl reich an ungesättigten Fettsäuren. Im Ayurveda wird es als Grundlage für Massageöle verwendet.

Bei trockenem Schnupfen sollte man keine wässrigen Lösungen oder Kochsalzlösungen für eine Nasenspülung oder ein Nasenspray anwenden. Dadurch trocknet die Schleimhaut noch mehr aus. Besser sind fettende Nasensalben. Ein bewährtes Rezept ist Sesamöl, das es in Kombination mit Orangenöl als Nasenspray in der Apotheke gibt.

Die Wirksamkeit von Sesamöl beim trockenen Schnupfen konnte in zwei Studien gut belegt werden, es kam zu einer Heilung der Nasenschleimhaut und Ablösung der Krusten.

Pflanzliche Wirkstoffe wie Purpur-Sonnenhut oder Propolis sind beim Schnupfen wie bei der Erkältung wichtig, um eine gesunde Immunabwehr aufzubauen und die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten zu reduzieren.

 
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Wenn gelblich-grüner Schleim oder Eiter aus der Nase austritt, kann eine Entzündung mit Bakterien oder anderen Krankheitserregern vorliegen, die eventuell mit einem Antibiotikum behandelt werden muss.
  • Mit kleinen Kindern, die Fieber und andere Symptome wie Husten und Halsschmerzen entwickeln.
  • Wenn der Schnupfen von Allgemeinsymptomen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen und Leistungsabfall begeleitet wird, sollte eine umweltmedizinische Abklärung auf Schadstoffe stattfinden.
Buchtipps:
  • „Nie mehr Schnupfen & Co: Yoga für das Immunsystem“ von Kerstin Leppert (Nymphenburger Verlag, 1. Auflage August 2009)
  • „Grippe und Erkältungskrankheiten: natürlich heilen. Vorbeugen – behandeln – auskurieren“ von Markus Sommer (Verlag: Freies Geistesleben; 1. Auflage Nov. 2009)
Quellen:
  • HNO (Boenninghaus, Lenarz; Springer Verlag)
  • Praxisleitfaden Allgemeinmedizin (S. Gesenhues und R. Ziesché, Urban & Fischer Verlag)
  • Leitfaden PhytoPharmakognosie, Phytopharmazie (Hänsel, Sticher; Springer Verlag)
  • Heilpflanzenpraxis heute (S. Bäumler; Urban & Fischer Verlag)
  • Urania Pflanzenreich – Blütenpflanzen 2 (Urania Verlag)
Morgana Hack
Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 10.10.2013
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News zu Schnupfen

Dass Nahrungsmittel viel mehr können als uns mit Energie zu versorgen, ist ein immer populäreres Thema. Übers Kalorienzählen und mühsame Abwägen vom richtigen Verhältnis von Kohlehydraten, Fetten und Eiweißen ...

Studien zu Schnupfen

Studientitel
Medicinal properties of Echinacea: A critical review (und weitere 2 Studien)
Jahr
2003, 1998, 1992
Kurzinfo
Purpursonnenhutextrakte stimulieren das Immunsystem! Echinacea purpurea stärkt Ihre Abwehrkräfte! Ob in der Werbung, der Apotheke oder im Internet, seit Jahren schon liest man allerorts viele solcher  Mehr...Sprüche. Neue Studien zeigen jedoch, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist.
Studientitel
Medicinal properties of Echinacea: A critical review
Jahr
2003
Kurzinfo
Dem Purpursonnenhut (Echinacea purpurea) sagt man eine Vielzahl von Wirkungen nach, von welchen einige bereits in Laborversuchen nachgewiesen wurden. Es bleibt jedoch die Frage, ob die Pflanze auch beim  Mehr...Menschen messbare Effekte zeigen kann. Wissenschaftler der Universität Wisconsin gingen der Sache auf den Grund.
Studientitel
Applications of the phytomedicine Echinacea purpurea (Purple Coneflower) in infectious diseases
Jahr
2011
Kurzinfo
Seit jeher wird der Purpursonnenhut (Echinacea purpurea) bei Infekten der Atemwege oder infizierten Wunden eingesetzt, schon die Indianer waren sich seiner Wirkung bewusst. Wissenschaftliche Experimente  Mehr...konnten zeigen, dass Extrakte aus Echinacea antivirale und entzündungshemmende Wirkungen besitzen. Doch nicht alle Erkrankungen gehen auf Viren zurück, oft sind auch Bakterien im Spiel. Wirkt die Heilpflanze auch hier?
Studientitel
Applications of the phytomedicine Echinacea purpurea (Purple Coneflower) in infectious diseases
Jahr
2011
Kurzinfo
Die Nase läuft, der Hals kratzt und das Fieberthermometer zeigt nach oben. Jeder kennt die lästigen Symptome einer Erkältung. Meist hilft da nur ein warmer Tee und Bettruhe. Neuste Erkenntnisse weisen  Mehr...darauf hin, dass der Purpursonnenhut (Echinacea purpurea) viele dieser Beschwerden lindern kann – und zwar unabhängig von ihrer Ursache.
Studientitel
Applications of the phytomedicine Echinacea purpurea (Purple Coneflower) in infectious diseases
Jahr
2011
Kurzinfo
Bereits die Ureinwohner Nordamerikas verwendeten den Purpursonnenhut (Echinacea purpurea) gegen Husten, Erkältungen und Mandelentzündungen. Heute ist Echinacea auf der ganzen Welt ein beliebtes Mittel  Mehr...bei Infekten aller Art. Doch wie wirkt die Pflanze eigentlich? Ein Blick auf aktuelle Studien zeigt, dass in ihr noch mehr Heilkraft steckt, als man bisher vermutete.
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