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Schlafstörungen

Schlafstörungen

Ohne Schlaf kann kein Mensch überleben. Ob man viel oder wenig Schlaf braucht, ist unwichtig. Viel wichtiger ist die Schlafqualität; fühlt man sich am Morgen fit und ausgeruht, hat man sicher genug geschlafen. Etwa 30 % der Bevölkerung ist das nicht vergönnt, denn sie leiden unter einer Schlafstörung. Wälzt man sich stundenlang schlaflos im Bett oder fühlt sich am Morgen wie erschlagen, sollte die Ursache gesucht und behandelt werden.

Mögliche Ursachen von Schlafstörungen

Gut schläft, wer schnell einschläft, in der Nacht nicht aufwacht und sich morgens erholt fühlt. Jeder Mensch weiß aus eigener Erfahrung, dass man nicht jede Nacht schlummert »wie ein Baby«: Berufliche oder private Sorgen, Schmerzen und Angst können einem den Schlaf rauben. Häufig verschwinden die Probleme rasch und mit ihnen die Schlaflosigkeit. Dauern die Schlafprobleme mehrere Wochen, sollte man Hilfe suchen, denn Schlaflosigkeit ist meist ein Symptom einer zugrunde liegenden Störung.

Der normale Schlafzyklus des Menschen hängt wesentlich vom Alter ab. Säuglinge schlafen pro Tag 15 Stunden oder länger, wobei ungefähr die Hälfte aus leichtem Schlaf besteht. Mit dem Älterwerden reduziert sich diese Leichtschlafphase. Da die Tiefschlafphase etwa gleich lang bleibt, nimmt die gesamte Schlafdauer ab. Kinder zwischen fünf und acht Jahren schlafen pro Tag noch acht bis neun, Erwachsene zwischen sechs und acht Stunden. Im höheren Alter braucht man nicht mehr so viel Schlaf: Ein 80-Jähriger kommt mit fünf bis sechs Stunden Schlaf pro Nacht aus. Es spielt keine Rolle, wie lange man schläft, sondern wie ausgeruht man sich am Morgen fühlt. Häufige Schlafstörungen, die das verhindern, sind die Ein- und Durchschlafstörung (Insomnien). Beide Schlafstörungen kommen oft vor und zeigen sich entweder als eigenes Krankheitsbild (primäre Insomnie) oder als Symptom körperlicher oder psychischer Krankheiten (sekundäre Insomnie).

Es gibt Krankheiten, die zu speziellen Formen der Schlafstörung führen, zum Beispiel heftiges Schnarchen oder das obstruktive Schlafapnoesyndrom (OSAS). Stören schlafgebundene Aktivitäten wie Zähneknirschen oder Albträume den Schläfer, spricht man von Parasomnien. Dazu gehören auch dramatische Schlafstörungen wie Schlafwandeln und Essen im Schlaf. Eine solche Störung muss nur selten medizinisch behandelt werden.

Mehr zu den Ursachen von Schlafstörungen.

  Schlafstörungen im Überblick:
  • Gut schläft, wer schnell einschläft, in der Nacht nicht aufwacht und sich morgens erholt fühlt.
  • Häufige Schlafstörungen sind die Ein- und Durchschlafstörung.
  • Spezielle Formen der Schlafstörung sind zum Beispiel das obstruktive Schlafapnoesyndrom (OSAS).
  • Eine Schlafstörung sollte man ärztlich abklären, wenn sie länger als einen Monat dauert und den Alltag durch starke Müdigkeit und Leistungsabfall behindert.
  • Zur Diagnose einer Schlafstörung reicht oft die sorgfältige Befragung des Patienten. Weitere Diagnosemöglichkeiten sind Schlaftagebuch, Schlaflabor und Abklärung körperlicher und geistiger Krankheiten.
  • Bei einfachen Schlafstörungen reichen Informationen zur Schlafhygiene und eine Verhaltenstherapie oft aus.
  • Schlafmedikamente sollten nur für kurze Zeit eingenommen werden, da sie ein hohes Suchtpotenzial aufweisen.
  • Pflanzliche Einschlafhilfen sind Extrakte aus Hopfen, Baldrian und Passionsblume, bzw. Kombinationen davon. Diese Präparate sind nebenwirkungsarm und machen nicht abhängig.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Schlafstörung, die länger als vier Wochen anhält.
  • Große Tagesmüdigkeit oder Sekundenschlaf tagsüber.
  • Depressive Verstimmung aufgrund des Schlafmangels.
  • Schmerzen oder andere Beschwerden, die das Einschlafen verhindern.
Ursachen

Schlechter Schlaf hat viele Facetten

Man spricht von Schlafstörungen, wenn die Beschwerden mindestens vier Wochen dauern. Lesen Sie hier alles zu den Ursachen.

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Diagnose & Therapie

Eine gute Schlafhygiene löst manches Schlafproblem

Eine Schlafstörung sollte man ärztlich abklären, wenn sie länger als einen Monat dauert und den Betroffenen im Alltag behindert.

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Hilfe bei Schlafstörungen

Baldrianwurzel-Extrakt

Die Baldrianwurzel wirkt in erster Linie beruhigend auf den Körper und das Nervensystem. Hier erfahren Sie alles zum Wirkstoff und in welchen Arzneimitteln Baldrian enthalten ist.

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Geschrieben von Redaktion 09.10.2013
Geschrieben von Redaktion 09.10.2013
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Studien zu Schlafstörungen

Studientitel
Effect of a fixed valerian-Hop extract combination (Ze 91019) on sleep polygraphy in patients with non-organic insomnia: a pilot study (und weitere 1 Studie)
Jahr
2000, 1998
Kurzinfo
Eine Reihe von Forschungsgruppen hat untersucht, wie wirksam der Doppelpack aus diesen beiden Pflanzen wirklich ist. Die Extrakte der Baldrianwurzel werden seit alters her zur Behandlung von Krankheiten  Mehr...wie z.b. Schlafstörungen genutzt. Häufig vermischte man sie schon damals mit anderen Heilpflanzen, wie etwa Hopfen oder Melisse, um eine noch wirkungsvollere Arznei zu erhalten. Hopfen selbst hat als Mittel gegen Nervosität, depressive Verstimmung und Schlafstörungen ganzen Generationen geholfen. Auch heute noch sind Kombinationspräparate aus Baldrian und Hopfen beliebt und werden von zahlreichen Personen wegen ihrer lindernden Wirkung sehr geschätzt.
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