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Regelschmerzen, Menstruationsbeschwerden

Regelschmerzen, Menstruationsbeschwerden

Was versteht man unter Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden?

Welche Frau hat nicht schon mal Schmerzen oder Beschwerden während ihrer Menstruation erlebt, auch umgangssprachlich „Tage“ oder „Regel“ genannt? So wie das Jahr 365 Tage hat, kennt eine Frau in der Regel ihre Tage.

Ein Menstruationszyklus ist circa 28 Tagen lang. Die normale Blutung zu Beginn dauert drei bis fünf Tage. Ein Ziehen im Unterleib und eine leicht verminderte Belastbarkeit werden von der Mehrzahl der Frauen als normal empfunden. Eine „Dysmenorrhö“ hingegen ist der Fachbegriff für starke Regelschmerzen, die mit weiteren Menstruationsbeschwerden einhergehen können.

Ursachen und Symptome bei Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden

Regelschmerzen liegen häufig ein seelischer, unbewusster Konflikt mit dem Frausein zugrunde. Zudem lassen sich oft unterschiedliche körperliche Ursachen finden, die häufigste ist die „Endometriose“ - Gebärmutterschleimhaut dort, wo sie nicht sein sollte.

Der Sitz der krampfartigen Schmerzen ist im Unterleib, Übelkeit, Kreislaufstörungen, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und verminderte Belastbarkeit sind begleitende Menstruationsbeschwerden.

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Diagnose bei Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden

Wichtig in der Diagnose ist das ärztliche Gespräch. Mit gezielter Befragung zu Symptomen und Menstruationszyklus kann der Arzt erkennen, welche Krankheit dahinter steht. Eine gynäkologische Untersuchung und ein Ultraschall schließen sich immer an.

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Therapie bei Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden

Die Therapie zur symptomatischen Linderung der Schmerzen kann mit Schmerzmitteln chemischen und/oder pflanzlichen Ursprungs erfolgen. Auch Hormone helfen zur Regulierung des Zyklus. Wichtig ist die Therapie der ursächlichen Krankheit – eine Psychotherapie kann helfen, bei körperlichen Ursachen muss notfalls operativ eingegriffen werden.

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Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden im Überblick:
  • Fast jede Frau ist zumindest zeitweise von Regelschmerzen betroffen. Gehäuft treten die Beschwerden vor allem bei jüngeren Frauen auf.
  • Die Unterleibsschmerzen treten während der Blutung auf, und sind meist mit weiteren Beschwerden wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, verbunden.
  • Regelschmerzen sind zumeist auf eine zu starke Muskelkontraktion der Gebärmutter zurückzuführen. Seltener liegen ihnen andere Erkrankungen zu Grunde (sekundäre Regelschmerzen).
  • Schmerzen sind nur ein Symptom und können mit chemischen oder pflanzlichen Wirkstoffen gelindert werden.
  • Eine dahinter stehende ursächliche Krankheit muss erkannt und behandelt werden.
Wann zum Arzt:


Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Bei akut aufgetretenen starken Unterleibs/Regelschmerzen sollten Sie sofort einen Gynäkologen oder am Wochenende auch eine gynäkologische Poliklinik aufsuchen. Hier kann z.B. durch eine Entzündung oder ein Durchbruch rasches Handeln erforderlich sein, notfalls eine sofortige Operation.
  • Bei allen neu auftretenden Regelschmerzen sollten sie vor dem Versuch einer Selbstbehandlung mit Schmerzmitteln immer zuerst einen Arzt aufsuchen.
  • Nehmen Sie Ihre jährliche gynäkologische Vorsorgeuntersuchung in Anspruch! Dabei können neben der so wichtigen Krebsvorsorge auch andere Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.
  • Trauen Sie sich, Tabuthemen und Konflikte anzusprechen – ein guter Arzt nimmt sich Zeit für Sie!
Geschrieben von Redaktion 11.03.2013
Geschrieben von Redaktion 11.03.2013
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