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Prostatavergrößerung

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Prostatavergrößerung

Was tun, wenn die Prostata wächst...

Das Benigne Prostatasyndrom (BPS) ist eine häufige Männerkrankheit, die die Prostata (Vorsteherdrüse) anschwillen lässt. Dass die Medizin hier von Syndrom spricht, ist neu. Früher hieß die Krankheit Benigne Prostatahyperplasie (BPH). Benigne bedeutet gutartig, Hyperplasie ist das lateinische Wort für Vergrößerung. Normalerweise besitzt die Prostata ungefähr die Größe einer Kastanie und umgibt die Harnröhre. Bei jedem fünften Mann über 55 Jahren wächst die Prostata so sehr, dass das Wasserlassen zum Problem wird.

Die Prostata ist ein Drüsenorgan, das zwischen der Harnblase und der Harnröhre liegt. Ihre Hauptfunktion ist die Produktion eines Teils der Samenflüssigkeit, der im Rahmen der Ejakulation ausgestoßen wird. Im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses des Mannes beginnt die Prostata an Volumen zu gewinnen. Je größer die Prostata wird, desto mehr drückt sie auf die umliegenden Strukturen, vor allem auf Harnblase und Harnröhre. Schließlich kommt es zu Schwierigkeiten beim Wasserlassen und anderen Problemen, da der Urin nur noch eingeschränkt durch die Harnröhre abfließen kann.

In der Folge spürt der Betroffene öfters einen Harndrang und muss meist auch nachts mehrfach die Toilette aufsuchen. Zudem bleibt nach dem Wasserlassen Restharn in der Blase zurück und es kommt zum „Nachtröpfeln“. In der Maximalausprägung der Erkrankung kann es sogar zu einem Harnverhalt kommen, d.h. der Unfähigkeit, die Blase zu entleeren.

Diese Beschwerden stellen unter Umständen eine erhebliche Einschränkung im Alltag des Betroffenen dar. Interessant ist diesem Zusammenhang, dass bei etwa der Hälfte aller Männer über 50 Jahren eine Prostatahyperplasie auftritt, sich jedoch lediglich 10-20 Prozent der Betroffenen aufgrund ihrer Beschwerden einer Behandlung unterziehen müssen. Die Therapie der Prostatahyperplasie erfolgt je nach Ausprägung der Erkrankung durch abwartendes Beobachten, medikamentöse Behandlung oder durch einen chirurgischen Eingriff. Den nachhaltigsten Effekt hat jedoch eine chirurgische Verkleinerung des Organs. Wichtig: Eine Prostatavergrößerung kann zwar ähnliche Symptome aufweisen wie Prostatakrebs, ist aber ein gänzlich anderes Krankheitsbild.

Die gutartige Prostatavergrößerung im Überblick:
  • Die benigne Prostatahyperplasie ist eine Erkrankung der Vorsteherdrüse des Mannes und mit steigendem Alter (>50 Jahre) vergesellschaftet.
  • Wichtigstes Symptom sind Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Nachtröpfeln, sowie in ausgeprägten Fällen ein Harnverhalt.
  • Zur Diagnose gehören ein ärztliches Gespräch sowie eine genaue Inspektion der Prostata.
  • Die Behandlung erfolgt in der Regel medikamentös, oder bei starken Beschwerden mittels eines chirurgischen Eingriffs.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen.
  • Ausgeprägtes Restharngefühl.
  • Vermehrte Toilettengänge in der Nacht.
  • Ständiger, schwer kontrollierbarer Harndrang und Nachtröpfeln.

 

UrsachenUrsachen: Volkskrankheit Prostatavergrößerung

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Über die Hälfte aller Männer über 50 Jahre und fast 80 Prozent aller 80-Jährigen leiden unter einer Vergrößerung der Prostata. Dabei kommt es zu einer Vermehrung der Bindegewebszellen als auch des drüsigen Anteils der Prostata, der für die Produktion des Ejakulationssekrets zuständig ist.

Was genau im Körper passiert, bevor es zu einer vergrößerten Prostata kommt, ist der Forschung bis heute nicht ganz klar. Experten sind sich jedoch darüber einig, dass den männlichen Sexualhormonen, den Androgenen, eine zentrale Rolle bei der Entstehung zukommt. Die Beobachtung, dass Eunuchen oder in der Jugend kastrierte Männer im Alter keine Prostatahyperplasie entwickeln, bestätigt diese Hypothese.

Einer gesunden Prostata dient das Sexualhormon Testosteron als Wachstumsstimulator. Eine erhöhte Konzentration von Testosteron im Gewebe stimuliert das Zellwachstum innerhalb der Prostata. Das bisher plausibelste Modell zur Erklärung des Prostatawachstums lieferte eine Studie aus dem Jahr 2008. Darin werden nicht die Androgene als solche, sondern vielmehr Veränderungen in den umgebenden Blutgefäßen ins Auge gefasst.

Mit steigendem Alter kommt es naturgemäß zu Varikosen, also Krampfadern dieser Gefäße. Dies wiederum führt zu einer unnatürlichen Blutzirkulation im Prostatakreislauf, was zur Folge hat, dass die Testosteronkonzentration im Blut um das bis zu 130-fache steigt. Kombiniert mit einem Krampfader-bedingten Bluthochdruck in der Prostataregion ergibt dies ein Zusammenspiel aus Organvergrößerung und Organwachstum, welches in einer gutartigen Prostatahyperplasie mündet. Jedoch erklärt dieses Modell längst nicht alle Phänomene dieser Erkrankung, weshalb die Krankheitsentstehung derzeit noch Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Studien ist.

Das benigne Prostatasyndrom tritt überall auf der Welt mit der ungefähr gleichen Häufigkeit auf, was einen Zusammenhang mit dem Lebensstil zunächst auszuschließen scheint. Interessanterweise jedoch ist der Anteil der beschwerdefreien Betroffenen in Entwicklungsländern deutlich niedriger als in der westlichen Welt. Als Ursache hierfür vermutet man Unterschiede in der Ernährung und Lebensführung.

 

SymptomeSymptome der Prostatavergrößerung: Wenn das Wasserlassen zur Herausforderung wird

Statistisch gesehen leiden nur etwa 10 bis 20 Prozent der Betroffenen unter tatsächlichen Beschwerden. Bei einigen von ihnen kann die Erkrankung aber zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen.

Kommt es zu Beschwerden, ist hierfür sind vor allem die Verdrängung (Obstruktion) der Harnröhre und Blase durch die gewachsene Prostata verantwortlich. Dieser Prozess führt zum schrittweisen Verlust der Fähigkeit, die Harnblase vollständig zu entleeren: Der Harnstrahl wird schwächer und fließt nicht mehr unterbrechungsfrei (Pollakisurie). 

Darüber hinaus kann eine Reizung (Irritation) des Blasenhalses auftreten. Deshalb leiden Betroffene unter einem teilweise unkontrollierbaren Harndrang und müssen erheblich häufiger, nicht selten auch nachts die Toilette aufsuchen. Nach dem Wasserlassen, welches je nach Ausmaß der Krankheit sehr schwierig sein kann, kommt es häufig zu „Nachtröpfeln“ und einem starken Restharngefühl.

In der Maximalausprägung der Erkrankung kann es schließlich zu einem Harnverhalt kommen, der das Wasserlassen unmöglich macht. Die Austreibungsfunktion der Harnblase ist komplett erloschen. Es kommt zu einem Rückstau des Urins, zunächst in die Harnleiter, bei langem Zuwarten bis hoch zur Niere. Dieser möglicherweise lebensbedrohliche Zustand stellt einen urologischen Notfall dar und muss sofort von einem Arzt behandelt werden.

Die wichtigsten Symptome im Überblick:
  • Abgeschwächter Harnstrahl, Nachtröpfeln nach dem Wasserlassen.
  • Häufiges Wasserlassen, auch nachts.
  • Ausgeprägtes Restharngefühl.
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen, bis hin zum Verlust der Fähigkeit, die Blase zu entleeren.

 

Diagnose Diagnose der Prostatavergrößerung: Ein tastbarer Befund

Besteht aufgrund typischer Beschwerden der Verdacht auf eine gutartige Prostatahyperplasie, gibt ein Arztbesuch Gewissheit. Diverse Untersuchungen helfen dem Arzt, die genaue Ursache der Symptome zu identifizieren und zu entscheiden, welche Form der Behandlung vonnöten ist. Je nach Patient und Beschwerdebild kommen hierbei verschiedene Tests zur Anwendung. Wir stellen die gängigsten Untersuchungen vor:

Digital-rektale Untersuchung (DRU)

Bei der digital-rektalen Untersuchung handelt es sich üblicherweise um die erste Untersuchung, welche der Arzt bei Verdacht auf ein Prostataleiden vornehmen wird. Dazu führt der Mediziner seinen behandschuhten Finger in das Rektum des Patienten ein und tastet die Prostata nach auffälligen Veränderungen ab. Unter Umständen kann dies der Betroffene als unangenehm empfinden. Es handelt sich hierbei dennoch um eine sehr wirksame, ungefährliche und schnelle Untersuchungsmethode.

PSA-Test

Da es sich bei einer vergrößerten Prostata nicht zwangsweise um eine gutartige Veränderung handeln muss, wird in aller Regel zusätzlich zur körperlichen Untersuchung ein PSA-Bluttest durchgeführt. PSA, Prostata-spezifisches Antigen, ist ein Eiweiß, welches nur in der Prostata vorkommt. Überschreitet der PSA-Wert im Blut eine bestimmte Größe, könnte dies ein Hinweis auf ein Tumorleiden sein.

Bildgebung

In Ergänzung zur digital-rektalen Untersuchung hilft eine bildgebende Darstellung der Prostata, zum Beispiel mittels Ultraschall (Sonographie). Zusätzlich zur Größe der Prostata kann man hierbei auch eine Aussage über die Beschaffenheit des Gewebes machen. Oft findet man bei einer gutartigen Prostatavergrößerung eine knotige, bindegewebsartige Durchsetzung (sogenannte BPH-Knoten), welche in der Sonographie ein typisches Bildmuster ergibt. Die Untersuchung erfolgt entweder über den Bauch (transabdominal) oder das Rektum (transrektal).

Biopsie

Handelt es sich um einen zweifelhaften Befund, etwa den Verdacht auf eine bösartige Veränderung, kann die Entnahme einer Gewebsprobe nötig sein. Ein Gewebsspezialist (Pathologe) untersucht die entnommene Gewebsprobe unter dem Mikroskop und kann eine Aussage darüber treffen ob eine gutartige oder bösartige Erkrankung vorliegt.

 

BehandlungBehandlung der Prostatavergrößerung: Je kleiner, desto besser die Aussichten

Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Behandlungswege, um eine vergrößerte Prostata zu therapieren. Im Folgenden werden die am häufigsten vorgestellt.

Kontrolliertes Zuwarten

Bei etwa 80% der Betroffenen verursacht das Krankheitsbild keine nennenswerten Beschwerden. In diesem Fall erhalten die Patienten keine direkte Behandlung, werden jedoch in regelmäßigen Abständen vom Arzt untersucht. Wenn die Krankheit beginnt, eine Gefahr für die Gesundheit darzustellen oder dem Betroffenen merkliche Unannehmlichkeiten bereitet, wird die Behandlung wieder aufgenommen.

Medikamentöse Therapie

Die medikamentöse Therapie kommt bei Patienten zum Einsatz, bei denen die benigne Prostatahyperplasie signifikante Beschwerden verursacht. Zur Behandlung stehen prinzipiell zwei Klassen von Medikamenten zur Verfügung.

Dies sind zum einem die so genannten Alpha-1-Adrenorezeptorantagonisten, kurz Alpha-Blocker. Sie wirken entspannend auf die Muskulatur von Prostata und Blasenhals und helfen dadurch, das Wasserlassen zu erleichtern. Häufig genutzte Präparate sind Tamsulosin, Alfuzosin und ältere Wirkstoffe wie Terazosin und Doxazosin. Alpha-Blocker lindern die Beschwerden in der Regel innerhalb einiger Wochen. Wichtig zu wissen: Das Prostatawachstum können die Medikamente aber nicht aufhalten.

Weiterhin stehen die 5-Alpha-Reduktase-Inhibitoren wie z.B. Finasterid zur Verfügung. Diese verhindern in der Prostata die Umwandlung des männlichen Sexualhormons Testosteron in seine aktive Form Dihydrotestosteron (DHT). Die Prostatavergrößerung hängt direkt mit der im Körper vorhandenen Menge an DHT zusammen, sodass die Prostata bei regelmäßiger Anwendung des Medikaments signifikant schrumpft. Dieser Prozess kann jedoch mehrere Monate in Anspruch nehmen, sodass bis zur Linderung der Symptome einige Zeit vergeht.

Operativer Eingriff

Das benigne Prostatasyndrom kann auch operativ behandelt werden. Man reserviert sich diese Art der Therapie vor allem für Patienten, die nicht adäquat auf die medikamentöse Behandlung ansprechen oder schwerwiegende Symptome zeigen. Dazu zählen zum Beispiel Patienten, bei denen das Wasserlassen gar nicht mehr klappt. 

Die älteste Methode ist die transurethrale Resektion der Prostata (TURP). Dabei wird dem betäubten Patienten durch Einführen eines speziellen Instruments in die Harnröhre ein Teil der Prostata entfernt. Die Behandlung lindert in der Regel sofort die Abflussstörung der Harnblase.

Heute kann man die Prostata auch per Lasertherapie verkleinern. Es stehen unterschiedliche Methoden zu Verfügung, alle besitzen im Vergleich zur TURP ein geringeres Blutungsrisiko und die Patienten erholen sich schneller. Jedoch ist die Lasertherapie bei einigen Männern langfristig nicht so effektiv.

Außerdem besteht die Möglichkeit, das Syndrom durch die so genannte transurethrale Mikrowellenthermotherapie (TUMT) zu behandeln. Durch gezieltes Erhitzen der Zellen mittels Mikrowellen sterben diese ab, die Prostata verkleinert sich. Vorteil dieser Behandlung ist die Möglichkeit, sie unter örtlicher Betäubung und ambulant durchzuführen.

 

Pflanzliche WirkstoffePflanzliche Hilfe bei Prostatavergrößerung: Früchte, Samen, Pollen

Zur natürlichen Behandlung von Prostataleiden eignen sich neben vielen anderen natürlichen Heilmitteln Kürbissamen, Brennnesselwurzeln, Roggenpollen und die Frucht der Sägepalme. Auch wenn diese pflanzlichen Wirkstoffe das Fortschreiten der Vergrößerung nicht vollständig aufhalten, können sie jedoch eine signifikante Linderung der Beschwerden bewirken.

Hilfe auf einen Blick:
  • Kürbissamen: haben eine entzündungshemmende, entwässernde und antioxidative Wirkung und stärken nebenbei noch die Blasenmuskulatur.
  • Roggenpollenextrakte: besitzen antientzündliche, abschwellende Effekte und besitzen eine positive Wirkung bei abgeschwächten Harnstrahl und Restharn.
  • Sägepalmenfrucht: wirkt entwässernd, entzündungshemmend und abschwellend auf die Prostata.
  • Brennnesselwurzel: hat eine entzündungshemmende und entwässernde Wirkung.

Kürbissamen

Kürbissamen – kleine Kerne, große Wirkung

Die Kerne des Kürbis (Kürbissamen) nutzt man bereits seit langer Zeit zur natürlichen Behandlung von Prostatabeschwerden. Neben einer geballten Ladung Vitaminen, ungesättigten Fettsäuren und Spurenelementen enthalten sie das Phytosterin ß-Sitosterol. Regelmäßig eingenommen, wirkt diese ähnlich dem rezeptpflichtigen Medikament Finasterid dem Wachstum der Prostata entgegen. Außerdem besitzen Kürbiskerne eine leicht harntreibende und entzündungshemmende Wirkung. Sie stärken die Blasenmuskulatur bei gleichzeitiger Entspannung des Schließmuskels und lindern damit die Beschwerden beim Wasserlassen.

Zur inneren Anwendung eignen sich 2-3 EL Kürbissamen täglich, egal ob als Beilage zum Salat, in Form von Kürbiskernbrot oder einfach pur genossen. In Apotheken erhält man die Inhaltsstoffe der Kürbissamen auch in Tablettenform.

Wichtiger Hinweis: Personen, die an Erkrankungen von Herz, Nieren, Leber oder Bauchspeicheldrüse leiden, sollten vor der Anwendung kürbiskernhaltiger Präparate ihren Arzt konsultieren.

Roggenpollen

Roggenpollen – des einen Leid, des anderen Freud

Vielen Personen bereiten die Roggenpollen gerade in den schönsten Monaten des Jahres viele Probleme. Doch neben seiner hohen allergenen Potenz erfreut sich der Roggenpollen großer Beliebtheit bei der Behandlung von Prostatabeschwerden.

Mehrere Studien konnten dem Roggenpollen eine signifikante Linderung der typischen Beschwerden bescheinigen. Die Extrakte des Roggenpollens wirken dabei hemmend auf die Cyclooxygenase und damit antientzündlich und abschwellend. Weiterhin wird die Produktion des bei der Entstehung der Prostatahyperplasie wichtigen Hormons Prostaglandin vermindert. Durch die Verabreichung des Extrakts kommt es zu einer Besserung des nächtlichen Harndrangs, die Restharnmenge nimmt ab und die Harnflussgeschwindigkeit wird erhöht.

Der Wirkstoff steht im Handel als Einzelpräparat oder in Kombination mit anderen prostatawirksamen Extrakten zur Verfügung.

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie an einer Überempfindlichkeit gegenüber Gräserpollen leiden, ist von der Anwendung abzusehen.

Sägepalmenfrucht

Sägepalmenfrucht – potenter Exot

Die Sägepalme (auch Sabal genannt) stammt ursprünglich aus Nordamerika und wird seit den Sechzigerjahren von der Schulmedizin als natürliche Alternative zur Prostatabehandlung empfohlen. Ähnlich den Kürbiskernen wirkt sie leicht hemmend auf die Sexualhormone. Das Wachstum der Prostata wird zwar nur geringfügig beeinflusst, jedoch lindern die Pflanzenextrakte durch ihre entkrampfende Wirkung die Beschwerden beim Wasserlassen.

Sabal ist in Apotheken in Form von Tabletten und Kapseln als Einzelpräparat erhältlich, aber auch in Kombination mit anderen prostatawirksamen Wirkstoffen zu bekommen. Diese Präparate sind in der Regel gut verträglich und deshalb auch in der Langzeittherapie sinnvoll anwendbar.

Brennnesselwurzel

Brennnesselwurzel – stichelnde Wunderpflanze

Die Brennnessel ist uns vor allem als Plagegeist auf Waldspaziergängen bekannt, als Verursacher von unangenehmen juckenden und schmerzenden Quaddeln an den Beinen. In der Naturheilkunde gilt die Pflanze aber als kleines Wundermittel gegen eine Vielzahl von Erkrankungen. Die Brennnesselwurzel eignet sich beispielsweise sehr gut zur Linderung der Beschwerden, die im Zuge eines Prostataleidens auftreten. 

Die Inhaltsstoffe der Brennnesselwurzel (Lektine, Polysaccharide und Sterole) können bei Problemen beim Wasserlassen helfen. Sie haben vor allem einen positiven Effekt auf das Restharnvolumen, aber auch der Drang, häufig (Pollakisurie) und auch nachts auf die Toilette zu müssen (Nykturie), wird gelindert.

Die Brennnesselwurzel ist in der Apotheke als Einzelpräparat oder in Kombination mit anderen gegen Prostatavergrößerung wirksame Extrakten erhältlich.

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Die Quellenangaben für diesen Text anzeigen.

Geschrieben von Redaktion 02.06.2015