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PMS (Prämenstruelles Syndrom)

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PMS (Prämenstruelles Syndrom)

PMS - was steckt dahinter?

Unter einem Prämenstruellen Syndrom (PMS) versteht man unangenehme und schmerzhafte Beschwerden der Frau, die regelmäßig vor der Menstruation auftreten und nach der monatlichen Regelblutung wieder verschwinden. Obwohl die Krankheit schon recht lange bekannt ist, sind die Ursachen des PMS noch nicht entdeckt bzw. noch nicht ausreichend erforscht. Man schätzt, dass ca. ein Drittel bis 50 % aller Frauen in Deutschland an einem Prämenstruellen Syndrom leiden.

Ursachen des Prämenstruellen Syndromes

Wissenschaftler und Ärzte gehen davon aus, dass Störungen im Hormonhaushalt, insbesondere durch die Hormone Progesteron und Östrogen verursacht, ein Grund für die Erkrankung sein können. Weiterhin stehen Botenstoffe des Gehirns (Neurotransmitter) wie Serotonin und GABA (γ-Aminobuttersäure) in Verdacht die Beschwerden auszulösen. Auch psychische Faktoren sollen eine Rollen spielen. Demzufolge scheint die Krankheit mehrere Ursachen zu haben.

Mehr zu den Ursachen des PMS.

Symptome des Prämenstruellen Symptomes

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Die Symptome entstehen typischerweise einige Tage bis zwei Wochen vor der Menstruation und äußern sich unter anderem in Burst- und Bauchschmerzen, Gewichtszunahme, Herz- und Kreislaufproblemen, Kopfschmerzen, gesteigertem Durst- und Hungergefühl als auch in ausgeprägten psychischen Beschwerden wie Depressionen, Reizbarkeit oder Schlafstörungen. Die schwerste Form des PMS ist die Prämenstruelle Dysphorische Störung (PMDS).

Mehr zu den Symptomen bei PMS.

Diagnose bei Prämenstruellem Syndrom

Der Arzt stellt die Diagnose meist durch eine gezielte Befragung der Patientin (Anamnese) und eine genaue körperliche Untersuchung, um etwaige andere Krankheiten auszuschließen. Die Führung eine Menstruationskalenders kann zusätzlich den Arzt in der Diagnosefindung unterstützen.

Mehr zu Diagnose bei PMS.

Therapie bei einenm Prämestruellen Syndrom

Die Therapie des PMS kann aufgrund der unbekannten Krankheitsursache nur rein symptomatisch erfolgen, d.h. man therapiert nur die Beschwerden. Als hilfreich haben sich Medikamente wie die Anti-Baby-Pille oder Antidepressiva erwiesen. Auch die Schmerzen und Wassereinlagerungen lassen sich durch Arzneimittel gut in den Griff kriegen.

Mehr zu Therapie bei PMS.

PMS im Überblick:
  • Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) betrifft fast 50 % der Frauen im gebärfähigen Alter.
  • Die Symptome äußern sich auf körperlicher und psychischer Ebene und treten nur in der zweiten Hälfte des Zyklus vor der Menstruation auf.
  • Bei der schwersten Form des PMS, der Prämenstruellen Dysphorischen Störung (PMDS), sind die Symptome besonders stark ausgeprägt.
  • Der Arzt erkennt die Krankheit durch eine gezielte Befragung und eine ausführliche körperliche Untersuchung.
  • Die Therapie zielt auf die Linderung der Beschwerden ab, da die Ursache der Krankheit noch nicht bekannt ist.
Wann zum Arzt:


Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Wenn die Symptome besonders ausgeprägt sind.
  • Wenn die Beschwerden zu einer starken Einschränkung im Berufsleben, in den sozialen Aktivitäten oder in zwischenmenschlichen Beziehungen führen.
  • Wenn die Schmerzen auch nach der Menstruation auftreten (hier muss eine andere Ursache für die Symptome angenommen werden).
Morgana Hack
Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 03.10.2013
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   Pflanzliche Medikamente bei PMS (Prämenstruelles Syndrom):
* Hinweis
Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

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