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Nierenbeckenentzündung

Nierenbeckenentzündung

Die Grippe unter den Harnwegsinfekten

Es kann ganz schnell gehen. Gestern noch Schmerzen beim Wasserlassen, am Morgen dann plötzlich hohes Fieber, Schüttelfrost und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl. Hinter dem, was auf dem ersten Blick wie eine Grippe aussieht, verbirgt sich eine gefährliche Erkrankung der oberen Harnwege: die Nierenbeckenentzündung.

Nierenbeckenentzündung im Überblick:
  • Eine Nierenbeckenentzündung ist eine Erkrankung des Nierenbeckens und Nierengewebes (Nierenparenchym) und wird in der Regel durch aufsteigende Bakterien verursacht.
  • Wichtige Symptome sind Fieber, Schüttelfrost, Flanken- und Rückenschmerzen sowie eine schweres Krankheitsgefühl.
  • Zur Diagnose führen sowohl die Krankheitsgeschichte, als auch Untersuchungen der Nieren, Blut und Urin.
  • Die Therapie erfolgt je nach Ursache: wichtig sind strenge Bettruhe, erhöhte Flüssigkeitszufuhr und bei bakterieller Infektion Antibiotikabehandlung.
Pflanzliche Hilfe auf einen Blick:
  • Bärentraubenblätter sind natürliche Antibiotika und helfen dank ihres hohen Gehalts an Arbutin bei infektiösen Nierenbeckenentzündungen.
  • Ackerschachtelhalm sorgt für eine erhöhte Harnbildung (Aquarese) und eignet sich somit zur Durchspülungstherapie. Hilft auch bei äußerer Anwendung als Sitzbad.
  • Liebstöckel spült die Harnwege und wirkt antientzündlich.

Ursachen der Nierenbeckenentzündung

Oft lösen Bakterien die Erkrankung aus

Eine Pyelonephritis entsteht, wenn Keime in die Niere gelangen und das Nierenbecken sowie das Nierengewebe befallen.

Typischerweise erreichen die Erreger die Niere von der Harnblase oder Harnröhre ausgehend über die Harnleiter (aszendierende Infektion), setzen sich im Nierenbecken fest und vermehren sich. In seltenen Fällen ist es auch möglich, dass Keime aus einem anderem Infektionsherd im Körper, wie zum Beispiel einem entzündeten Bypass oder einer infizierten künstlichen Herzklappe, über den Blutweg (hämatogene Infektion) in die Niere gelangen.

In aller Regel sind Darmbakterien die verursachenden Erreger. Am häufigsten handelt es sich hier um das Bakterium Escherichia coli. Es ist Teil der normalen Darmflora im gesunden Organismus, gelangt es jedoch in die Harnwege, kann es Infektionen hervorrufen, die bis zur Niere aufsteigen können.

Nicht nur Frauen sind betroffen

Durch ihre im Vergleich zum Mann kürzere Harnröhre und der engen Nachbarschaft von After und Harnröhreneingang, dringen die Erreger bei Frauen leichter in die Harnwege ein und verursachen schneller eine Blasenentzündung. Während der Schwangerschaft erhöht sich das Risiko noch einmal.

Durch die Schwangerschaftshormone verändert sich die Zusammensetzung des Urins, die Harnwege erweitern sich und transportieren den Urin nicht mehr so schnell ab. Zudem erhöht das heranwachsende Kind den Druck auf den Harnleiter. Kommt es jetzt zu einer bakteriellen Infektion von Blase oder Harnröhre, führt diese unbehandelt in bis zu 40% der Fälle zu einer Nierenbeckenentzündung.

Auch Säuglinge und Kleinkinder bis 3 Jahren sind aufgrund ihrer anatomischen Besonderheiten relativ häufig betroffen. Grund sind hier vor allem die Neigung zum Rückfluss von Urin von der Blase Richtung Niere (vesikourethraler Reflux) sowie das noch nicht vollständige entwickelte Immunsystem.

Beim Mann steigt das Risiko erst im Alter an, bedingt vor allem durch eine Vergrößerung der Prostata, welche den Abfluss des Harns stören kann. Die so eingeschränkte reinigende Spülwirkung der Blase begünstigt die Vermehrung von Erregern im unteren Harntrakt. Außerdem besteht bei unvollständiger Blasenentleerung (Restharnbildung) die Gefahr des Harnstaus bis in die Nieren mit nachfolgender Infektion.

Geschlechtsunabhängig können viele weitere Faktoren das Risiko einer Nierenbeckenentzündung erhöhen, so zum Beispiel:

Gerade die Harnabflussstörungen sowie die Stoffwechselerkrankungen begünstigen häufig wiederkehrenden Entzündungen des Nierenbeckens und können dazu führen, dass sich eine chronische Pyelonephritis entwickelt.

Symptome 

Wie aus heiterem Himmel

Eine akute Nierenbeckenentzündung beginnt meist plötzlich mit hohen Fieber (über 39° C), Schüttelfrost und einer starker Beeinträchtigung des Wohlbefindens. Typisch sind auch Rückenschmerzen und ein Flankenklopfschmerz (d.h. ein Schmerz, der beim Klopfen und Drücken auf das Nierenlager auftritt). Besteht gleichzeitig eine Blasenentzündung, klagen die Betroffenen außerdem über Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen und manchmal auch über Blut im Urin.

Im Zuge der Erkrankung kann es auch zu Lähmungserscheinungen des Darms kommen, die sich dann durch Übelkeit mit Brechreiz und Verstopfungen darstellen. In einigen Fällen können auch eher untypische Beschwerden auftreten: So kann der Schmerz beispielsweise in die Leiste oder den Genitalbereich ausstrahlen und vom Betroffenen oder auch dem Arzt falsch gedeutet werden. Besteht bereits eine Erkrankung der Nieren oder der Harnwege, kann eine akute Nierenbeckenentzündung auch gänzlich ohne Beschwerden verlaufen. Dies ist jedoch eher die Ausnahme.

Bei Kleinkindern kann eine Nierenbeckenentzündung zu unspezifischen Symptomen wie Bauchschmerzen, Trinkunlust, Teilnahmslosigkeit und nächtlichem Einnässen führen. Eine chronische Pyelonephritis dagegen zeigt zwischen den akuten Schüben oft keine oder nur geringe Beschwerden.

Es können allgemeine Symptome wie Kopfschmerzen, Gewichtsabnahme, erhöhtes Durstgefühl und ein Leistungsknick auftreten. Gelegentlich sind die Betroffenen blass, haben leichtes Fieber (unter 38° C) und klagen über dumpfe, nicht näher lokalisierbare Rückenschmerzen. Oft müssen sie häufiger und mehr als üblich Wasserlassen (Polyurie).

Insbesondere bei Frauen führt eine chronische Nierenbeckenentzündung zu häufig wiederkehrenden Blasenentzündungen. Im akuten Schub der chronischen Pyelonephritis können dieselben Symptome wie bei einer akuten Nierenbeckenentzündung auftreten. Die wichtigsten Symptome im Überblick:

Akute Pyelonephritis:

  • plötzlich hohes Fieber, Schüttelfrost, starkes Krankheitsgefühl
  • Rückenschmerzen, Flankenschmerzen
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • trüber Urin, Blut im Urin
  • Übelkeit, Erbrechen

Chronische Pyelonephritis:

  • kann stumm verlaufen, zeigst sonst unspezifische Symptome wie:
  • Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit
  • Appetitlosikeit mit Brechreiz, Gewichtsabnahme
  • leichtes Fieber
  • dumpfe Rückenschmerzen

Diagnose

Grippe oder Nierenbeckenentzündung – die Urinprobe gibt Aufschluss

Die Diagnose akute Nierenbeckenentzündung kann mithilfe verschiedener Untersuchungsmethoden gestellt werden. Der Arzt befragt den Patienten zunächst nach seinen aktuellen Beschwerden und seiner Krankengeschichte. Bei der körperlichen Untersuchung überprüft der er durch vorsichtiges Tasten und Klopfen die Nierengegend auf Schmerzen.

Verdächtig für eine Nierenbeckenentzündung sind Fieber, Flankenschmerzen, Brennen beim Wasserlassen und ein starkes Krankheitsgefühl. Nicht immer ist es einfach, diese Symptome klar einer Pyelonephritis zuzuordnen, eine häufige Fehldiagnose ist die Verwechslung mit einer einfachen Grippe.

Wichtig für die Diagnose ist daher die Untersuchung des Urins. Der Patient gibt dafür eine Probe seines Mittelstrahlurins in einen Becher, der dann auf Zeichen einer Entzündung untersucht wird. Finden sich viele weiße Blutkörperchen (Leukozyten) und Bakterien, weist dies auf eine Harnwegsinfektion hin.

Um den verursachenden Erreger zu bestimmen, wird eine Urinkultur angefertigt. Darüber lässt sich auch die Empfindlichkeit des Keimes gegenüber verschiedener Antibiotika überprüfen (Antibiogramm). Auch eine Blutentnahme kann sinnvoll sein. Mittels verschiedener Parameter kann der Arzt die Nierenfunktion (Kreatininwert) überprüfen und durch Entzündungsparameter im Blut eine Aussage über das Vorliegen und die Schwere einer Infektion treffen.

Machen wir uns ein Bild von der Niere

Weiterhin kann man die Nieren und die ableitenden Harnwege mittels Ultraschall (Sonografie) untersuchen. Bei einer chronischen Nierenbeckenentzündung zeigt sich im Schallbild (Sonogramm) eine unregelmäßig und asymmetrisch geformte Niere mit Narbenbildung und Deformationen des Kelchsystems. Auch eine Harnabflussstörung wie z.b. ein Steinleiden (Lithiasis) als Ursache der Pyelonephritis kann mittels Ultraschall entdeckt werden.

Bei Patienten mit wiederholten aufsteigenden Harnwegsinfekten oder komplizierten Verläufen können Röntgenuntersuchungen der Harnwege, wie die Computertomographie oder ein Miktionszysturethogramm nötig sein.

Behandlung

Der Arztbesuch ist Pflicht

Da eine Nierenbeckenentzündung in den meisten Fällen von Bakterien ausgelöst wird, sind Antibiotika die Therapie der ersten Wahl. In der Regel dauert es aber einige Tage, bis das Ergebnis der Keimbestimmung vorliegt. Um keine Zeit zu verlieren, verordnet der Arzt üblicherweise ein Antibiotikum, das gegen die meisten der uropathogenen Erreger (Bakterien, die im Harntrakt Krankheiten auslösen) wirkt.

Wenn das auslösende Bakterium schließlich bestimmt ist, aber auch wenn der Erreger resistent ist (kein Ansprechen gegenüber dem Antibiotikum), kann es nötig sein, auf ein besser wirksames Antibiotikum zu wechseln.

Gegen die häufig unangenehmen Rücken- und Flankenschmerzen sowie die hohe Temperatur kann der Arzt Schmerzmedikamente mit fiebersenkender Wirkung verschreiben, wie etwa Paracetamol oder Metamizol.

Oft lassen die Beschwerden und das Fieber unter der Therapie nach wenigen Tagen nach. Um den Heilungsprozess zu beschleunigen und die Beschwerden zu lindern, kann der Patient aber auch selber etwas tun:

Wärme auftragen:

  • Wärmflaschen oder Wärmepads auf dem Bauch, dem Rücken oder der Seite lindern den Schmerz und fördern die Durchblutung.

Viel trinken:

  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mehr als zwei Liter pro Tag) hilft dem Körper, die Bakterien aus dem Harntrakt zu spülen. Außerdem wird der durch das Fieber entstandene Flüssigkeitsverlust ausgeglichen. Zitrus-Säfte, Kaffee, Alkohol und koffeinhaltige Getränke sollten vermieden werden, bis die Infektion zurückgegangen ist.

Sich Ruhe gönnen:

  • Bettruhe oder zumindest körperliche Schonung ist wichtig, damit die Erkrankung schnell abklingen kann.

Bei schwerer Symptomatik (unkontrolliertes Erbrechen, das die Einnahme der Antibiotika verhindert) oder einer Infektion, die sich mit oralen Antibiotika nicht behandeln lässt, kann es auch notwendig sein, für einige Tage in ein Krankenhaus aufgenommen zu werden.

Hier werden über einen intravenösen Zugang Flüssigkeit und Antibiotika verabreicht. Wiederkehrende und chronische Nierenbeckenentzündungen haben ihre Ursache oft in anatomischen Fehlbildungen oder Harnabflussbehinderungen. Diese müssen gegebenenfalls durch einen chirurgischer Eingriff beseitigt werden.

Die Prognose einer akuten Nierenbeckenentzündung ist bei rechtzeitiger Diagnose und richtiger Therapie sehr gut. Sie heilt meist ohne Folgen aus. Die chronische Nierenbeckenentzündung dagegen kann zur Vernarbung und damit Funktionseinschränkungen der Niere führen. Wird die auslösende Ursache aber behoben, stehen auch hier die Heilungschancen gut.

Blätter, Stöckel, Halme. Heilende Helfer aus der Natur

Eine Nierenbeckenentzündung, ob chronisch oder akut, sollte immer von einem Arzt behandelt werden. Es gibt jedoch eine Reihe von natürlichen Heilmitteln, die die Genesung beschleunigen können und die Symptome lindern.

Liebstöckel

Ackerschachtelhalm – heilt von innen und außen

Der Ackerschachtelhalm oder auch Schachtelhalm ist ein seit Jahrtausenden bekanntes Heilkraut. Schon die Römer und Griechen kannten und schätzten seine Wirkung. Die im Volksmund auch Zinnkraut genannte Pflanze ist besonders reich an Flavonoiden, Alkaloide und vielen anderen Pflanzenstoffen und wird daher in der Phytotherapie für eine Vielzahl von Erkrankungen verwendet. Bei Nierenbeckenentzündungen macht man sich vor allem den hohen Gehalt an Kieselsäure des Schachtelhalmkrauts zunutze. Kieselsäure fördert die Durchblutung der Nieren, zeigt harntreibende Effekte und stärkt das Immunsystem.

Zur inneren Anwendung gießt man 2 Teelöffel Ackerschachtelhalm mit etwa 150 ml kochendem Wasser auf und lässt die Mischung ca. 15 Minuten ziehen. Mehrmals täglich getrunken, hilft es dem Körper, die Harnwege zu spülen und Bakterien auszuschwemmen.

Helfen kann auch ein Zinnkrautsitzbad. Dazu lässt man 100 g Ackerschachtelhalm über Nacht in kaltem Wasser stehen, kocht es ab und gibt es dem Badewasser zu. Wichtig ist, dass das Wasser über die Nieren reicht. Nach dem Bad ohne sich abzutrocknen in den Bademantel und im Bett eine Stunde ruhen. In der Apotheke ist der Ackerschachtelhalm unter seinem lateinischen Namen Equiseti herba erhältlich.

Liebstöckel

Liebstöckel - ein würziger Allrounder

Nicht nur in der Küche und als aromatischer Badezusatz ist der Liebstöckel seit jeher eine beliebte Pflanze. Dank des hohen Gehalts an ätherischen Ölen und Kumarinderivaten hat er auch eine harntreibende und entzündungshemmende Wirkung.

Zur inneren Anwendung zerkleinert man die getrocknete Wurzel des Liebstöckels und gießt einen Teelöffel davon mit etwa 150 ml siedendem Wasser auf. Zwei Tassen pro Tag, ungezuckert getrunken, helfen beim Ausspülen von Keimen aus dem Harntrakt und beschleunigen das Abklingen einer Nierenbeckenentzündung.

Fertigpräparate der Liebstöckelwurzel stehen in den Apotheken zur Verfügung.

Wichtiger Hinweis: Schwangere und stillende Frauen dürfen Liebstöckel nicht einnehmen. Außerdem erhöht der Liebstöckel vermutlich die Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenstrahlung. Ausgiebige Sonnenbäder sollten während der Anwendung möglichst vermieden werden.

Bärentraube

Bärentraube – der Bakterienkiller

Früher oft als Hausmittel gegen Durchfall und Gallengangsbeschwerden eingesetzt, nutzt man die Blätter der Immergrünen Bärentraube heute vorzugsweise bei der Behandlung von Harnwegsinfekten wie der Nierenbeckenentzündung.

Bärentraubenblätter enthalten eine große Menge an Gerbstoffen, Flavonen und Glykosiden. Der wichtigste Bestandteil ist aber das Arbutin.

Bei oraler Einnahme wird es im Körper zu Hydrochinon umgebaut. Einmal in der Niere angekommen, wirkt Hydrochinon antibakteriell. Damit es seine Wirkung entfalten kann, muss der Urin aber leicht basisch sein (pH größer 8). Da dieser pH-Wert normalerweise zwischen 5 und 7 liegt, ist bei einer Behandlung mit Bärentraubenblättern der Harn durch z.b. die Einnahme von Mineralstoffpräparaten zu alkalisieren.

Bärentraubenblätter können als Tee zubereitet und eingenommen werden. Dazu übergießt man einen Teelöffel zerkleinerter Bärentraubenblätter mit 200 ml kochendem Wasser und lässt die Mischung 5 bis 10 Minuten ziehen. Durch den hohen Anteil an Gerbstoffen kann der Tee aber bei Personen mit empfindlichen Magen Übelkeit und Erbrechen auslösen.

Hier eignet sich eher die Zubereitung eines Kaltmazerats: dazu werden 3-4 g der Blätter mit ca. 250 ml kaltem Wasser angesetzt und über mindestens 8 Stunden stehen gelassen. Danach wird der Tee kurz erhitzt und abgeseiht. So zubereitet enthält der Tee dieselbe Menge an Arbutin bei geringerem Gerbstoffgehalt.

Von beiden Zubereitungsarten kann man bis zu viermal täglich eine Tasse trinken. Bärentraubenblätter sollte man nicht länger als 8 Tage und nicht öfter als fünfmal im Jahr einsetzen, da sie sonst zu Leberschäden führen können. Auch während der Schwangerschaft sollten sie nicht angewendet werden.

Wichtige Hinweise zur Einnahme: Die Wirkstoffe sollten nur ergänzend zur ärztlichen Therapie angewendet werden. Bei Vorliegen von Herz- oder Nierenschwäche dürfen keine harntreibenden Wirkstoffe wie Liebstöckel oder Ackerschachtelhalm eingenommen werden.

Wann zum Arzt:


Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • plötzlich einsetzende grippeähnliche Symptome (Fieber, Schüttelfrost, Beeinträchtigung des Allgemeinzustands) bei Bestehen eines Harnwegsinfektes
  • Rücken – und Flankenschmerzen im Zusammenhang mit Beschwerden beim Wasserlassen
  • häufig wiederkehrende Blasenentzündungen mit Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, ständigem Durst, Übelkeit und Erbrechen
  • bei Schwangeren: jeder Hinweis auf einen Harnwegsinfekt (häufiger und verstärkter Harndrang, Blut im Urin).
Link- und Buchtipps:
  • Leitlinie für betroffene Patienten Link
  • Fischer. Harnwegsinfektionen – Vorbeugen, Erkennen, Behandeln. Verlagshaus der Ärzte 2004
  • Dr. med. Franziska Rubin. Meine besten Hausmittel. Krankheiten vorbeugen und natürlich behandeln. Verlag Zabert Sandmann (2011)
Quellen:
  • Richard E. Hautmann, Hartwig Huland. Urologie. Springer Verlag 2000
  • Thomas Gasser. Basiswissen Urologie. Springer Verlag 2008
  • Bäumler, Siegfried. Heilpflanzenpraxis Heute, Porträts - Rezepturen – Anwendung. Urban & Fischer Verlag 2010
  • Schilcher, Kammerer, Wegener. Leitfaden Phytotherapie. Urban & Fischer Verlag 2010
  • Ramakrishnan K, Scheid DC. Diagnosis and management of acute pyelonephritis in adults. Am Fam Physician. 2005 Mar 1;71(5):933-42 PMID 15768623
  • Czaja CA, Scholes D, Hooton TM, Stamm WE (2007). «Population-based epidemiologic analysis of acute pyelonephritis». Clin. Infect. Dis. 45 (3): pp. 273–80
  • Scholes, D; Hooton TM, Roberts PL, Gupta K, Stapleton AE, Stamm WE (2005). "Risk factors associated with acute pyelonephritis in healthy women". Annals of Internal Medicine 142 (1): 20–7.
Geschrieben von Redaktion 01.10.2013
Geschrieben von Redaktion 01.10.2013
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