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Nervöse Herzbeschwerden (funktionelle Herzbeschwerden, Herzangstneurose)

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Nervöse Herzbeschwerden (funktionelle Herzbeschwerden, Herzangstneurose)

Herzrasen, plötzliche Herzattacken mit Brustschmerzen und Atemnot: der betroffene Mensch gerät leicht in Panik und lässt sich in seiner Angst vor einem Herzinfarkt wiederholt ärztlich untersuchen. Der Arzt findet in seinen Untersuchungen nichts, der Betroffene ist „herzgesund“, doch damit ist ihm nicht geholfen. Die Symptome unter denen ein Mensch mit Herzangstneurose leidet, sollte man ernst nehmen. Denn sie verbergen reale Konflikte und sind in der Bevölkerung häufiger als gedacht: 40% aller Menschen, die ihren Hausarzt wegen Herzbeschwerden aufsuchen, leiden nicht an einer organischen Herz- Kreislaufkrankheit, sondern an nervösen Herzbeschwerden. Insgesamt 5% der Bevölkerung ist betroffen, die meisten davon sind Frauen im Alter zwischen 18 und 40 Jahren.

Ursachen einer Angina Pectoris

Nervöse Herzbeschwerden gehören zu den funktionellen Störungen – als Ursache gilt ein überreaktives autonomes Nervensystem, das Funktionen wie Herzschlag, Verdauung, Schweiß reguliert. Keine Herzerkrankung, eine Angsterkrankung hat sich entwickelt, auf dem Boden eines Verlustereignisses oder eines durchgemachten Herzinfarkts. Psychoanalytiker sehen darin eine Neurose – ein frühkindliches unbewusstes Konfliktmuster mit einem gestörten Mutter-Kind Verhältnis.

Mehr zu den Ursachen von Nervösen Herzbeschwerden.

Symptome einer Angina Pectoris

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Herzrasen, Herzstolpern, Herzattacken mit Brustenge, Herzschmerz und Atemnot – die fehlinterpretierten Symptome muten wie ein Herzinfarkt an, sind jedoch Panikattacken. Dahinter verbirgt sich eine labile Persönlichkeit mit depressiver oder ängstlicher Grundstimmung. Im Verlauf fixiert sich der Betroffene auf „seine“ Herzsymptome und lässt nicht locker, dass er herzkrank sei.

Mehr zu den Symptome von Nervösen Herzbeschwerden.

Diagnose einer Angina Pectoris

Das ist für den behandelnden Arzt nicht einfach – der Betroffene fällt durch häufige Arztbesuche und Arztwechsel auf. Im EKG (Aufzeichnung der Herzströme) und anderen Untersuchungen fällt nichts auf. Wichtig ist dem Betroffenen nicht das Gefühl eines eingebildeten Kranken zu geben – denn das ist er nicht. Belastende Lebensereignisse sollten im psychosomatischen Gespräch ergründet werden.

Mehr zu den Diagnose von Nervösen Herzbeschwerden.

Therapie einer Angina Pectoris

Der erste Behandlungsschritt ist die Krankheitseinsicht – der Arzt muss geduldig immer wieder erklären, dass keine körperliche Herzkrankheit vorliegt. Ist diese Hürde genommen, kann der Herzneurotiker eine Psychotherapie beginnen – Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychologie helfen, begleitet von Entspannungsverfahren und Bewegungstherapie. Unbewusste Konflikte können gelöst werden. Neues Selbstvertrauen in die eigene Person und das starke Herz wird gewonnen.

Mehr zu den Therapie von Nervösen Herzbeschwerden.

Nervöse Herzbeschwerden im Überblick:
  • Nervöse Herzbeschwerden, funktionelles Syndrom, Herzangstneurose – diese Begriffe erklären, dass die Ursache keine körperliche Herzerkrankung ist, sondern in einer gestörten Herzfunktion liegt, die aufgrund von Verlustängsten entsteht.
  • Plötzliche Herzattacken mit Herzrasen, Herzschmerz und Panik – wie ein Herzinfarkt kommt das dem Betroffenen vor, der Verlauf ist chronisch.
  • Häufige Arztbesuche resultieren daraus – doch der Arzt findet in den Untersuchungen nichts. Ein Gespräch zu belastenden Lebensereignissen jedoch ist sehr ergiebig.
  • Die Einsicht, dass ein seelischer ungelöster Konflikt besteht und keine körperliche Krankheit ist der wichtigste Behandlungsschritt. Psychotherapie und Entspannungsverfahren stärken das Selbstvertrauen in das gesunde Herz und lösen die Ängste.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Wenn Sie an Herzrasen, Herzschmerz, Brustenge und Atemnot leiden, sollten sie einen Allgemeinarzt oder Kardiologen aufsuchen.
  • Wenn Ihnen ihr Arzt anrät, einen Facharzt (Psychiater oder Arzt für Psychotherapie) aufzusuchen, nehmen Sie seinen Rat an – es ist nicht „Ihre Schuld“, seelisch krank zu sein, sondern eine Krankheit wie jede andere, die behandelt werden kann und sollte.
Morgana Hack
Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 29.09.2013
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   Pflanzliche Medikamente bei Nervöse Herzbeschwerden (funktionelle Herzbeschwerden, Herzangstneurose):
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Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.