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Therapie einer Konzentrationsschwäche

Therapie einer Konzentrationsschwäche

Ursachen behandeln und Konzentration trainieren

Für die gezielte Behandlung einer Konzentrationsschwäche muss die Ursache bekannt sein. Liegt dem Mangel an Konzentration eine körperliche oder geistige Krankheit zugrunde, reguliert sich das Problem mit einer erfolgreichen Therapie.

Sind Stress und Schlafprobleme die Ursachen für den Konzentrationsmangel, kann man sich gut selbst helfen. Entspannungsübungen und eingeplante Ruhezeiten wirken dem Stress entgegen. Die Verbesserung der Schlafhygiene (immer zur gleichen Zeit zu Bett gehen, kein Kaffee oder Alkohol spät abends) hilft bei vielen Schlafproblemen.

Tricks und Übungen zur Konzentrationssteigerung

Wir geben ihnen ein paar praktische Ratschläge an die Hand, wie Sie Ihrem Konzentrationsvermögen auf die Sprünge helfen können.

Fühlen Sie sich am Arbeitsplatz ständig abgelenkt? Vielleicht hilft es schon, den Arbeitsplatz umzustrukturieren. Beispielsweise den Schreibtisch so auszurichten, dass vorbeigehende Kollegen Sie nicht stören können. Verbannen Sie lärmende Geräte aus dem Büro und kommunizieren Sie feste Zeiten, in denen Sie telefonisch erreichbar sind.

Doch gibt es auch Dinge (Baustellenlärm beispielsweise) mit denen man sich wohl oder übel abfinden muss. Hier helfen vielleicht Ohrstöpsel. Oft hilft es aber auch schon ein wenig, den Lärm einfach zu akzeptieren: Je störender man ihn wahrnimmt, desto mehr konzentriert man sich auf ihn, deshalb hilft manchmal schon eine Umstrukturierung der Gedanken.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Konzentration zu trainieren. Daher kann es gut sein, dass man erst einmal einiges ausprobieren muss, um die Technik zu finden, die einem liegt. Angefangen mit fernöstlichen Methoden wie Qigong, Tai Chi oder Yoga über autogenes Training, das Üben mit einem Musikinstrument oder die Muskelrelaxation nach Jakobsen. Atemübungen beispielsweise lassen sich gut auch in den Alltag integrieren.

Wenn Sie merken, ihre Konzentration sinkt gerade akut ab, probieren Sie einmal doch folgendes aus:

Legen Sie sich auf den Rücken mit ausgestreckten Armen und Beinen. Atmen Sie einige Male tief ein und langsam durch den Mund aus. Sie konzentrieren sich ausschließlich darauf, wie die Luft in ihre Lungen strömt und wieder entweicht. Dann legen Sie ihre Hände auf den Bauch und versuchen gezielt in den Bauch zu atmen und zu spüren wie sich die Bauchdecke hebt und senkt. Als nächstes legen Sie Ihre Hände auf den Brustkorb und atmen bewusst in die Brust ein. Sie spüren wie ihr Brustkorb sich hebt und senkt. Nun liegen die Hände wieder neben dem Körper. Bei jeder Einatmung schließen Sie sie zur Faust und bei jeder Ausatmung lassen Sie wieder locker. Wenn Sie sich entspannt fühlen, atmen Sie noch einmal tief ein und aus und stehen dann langsam auf. Mit der Zeit werden Sie merken, dass es Ihnen immer leichter fallen wird sich auf Ihre Atmung zu konzentrieren und störende Gedanken abzublocken.

Leider gibt es im Leben häufig Phasen, in denen man Aufgaben erledigen muss, die keinen Spaß machen. Doch vielleicht hilft es Ihnen, sich einfach klarzumachen: Was ist das Ziel, das hinter meiner aktuellen Aufgabe steht? Kann ich mich vielleicht selbst mit etwas belohnen, wenn die Aufgabe erledigt ist? Oder vielleicht kommen Sie auch zu dem Entschluss, dass die Aufgabe keine Vorteile für Sie bringt - was passiert eigentlich, wenn Sie die Aufgabe einfach fallen lassen?

Um die besten körperlichen Voraussetzungen für eine gesunde Konzentrationsfähigkeit zu schaffen, achten Sie darauf viel zu schlafen (und ggf. mit pflanzlichen Mitteln nachzuhelfen), Ausdauersport zu betreiben und viel zu trinken. Auch Ihre Ernährungsgewohnheiten beeinflussen die Konzentration. "Ein voller Bauch studiert nicht gern" – ein leerer aber ebenso wenig. Am besten sind mehrere kleine und leichte Mahlzeiten, um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. 

Testen Sie Ihre Konzentration!

Wie kann man die Konzentrationsfähigkeit messen? Die Psychologie stellt uns verschiedene Testverfahren bereit. So gibt es beispielsweise den Aufmerksamkeits-Belastungs-Test des Psychologieprofessors Brickenkamp, der den Patienten nach besonderen Symbolen inmitten einer Zahlen- und Zeichenwüste suchen lässt.

Die folgende Grafik bildet die Zahlen von 00 bis 99 ab, jedoch nicht in der richtigen Reihenfolge, sondern in zufälliger Anordnung. Die Aufgabe: Finden Sie die Zahlen in der richtigen Reihenfolge und streichen Sie diese durch. Dabei wird die Zeit gemessen, die Sie benötigen, bis Sie bei der Zahl 99 angelangt sind.

Ergebnis: 
unter 240 Sekunden: weltklasse
240 - 359 Sekunden: sehr gut
360 - 479 Sekunden: gut
480 - 599 Sekunden: befriedigend
600 - 719 Sekunden: ausreichend
720 - 839 Sekunden: problematisch
ab 14 Minuten: Ihre Konzentrationsfähigkeit sollte unbedingt trainiert werden!

Konzentrationsschwäche natürlich behandeln

Gegen Anspannung und Schlaflosigkeit kann man auch mit ausreichend Bewegung im Freien angehen. Unterstützen bei Einschlafproblemen können Produkte , deren aus Wirkstoff Baldrianwurzel, Hopfenzapfen oder auch Passionsblumenkraut besteht.

Zur Behandlung der Konzentrationsschwäche stehen als pflanzliche Heilmittel Ginkgo-Spezialextrakte aus den Blättern des Ginkgo biloba Baumes zur Verfügung.

Sie verbessern die Mikrozirkulation des Blutes im Gehirn und damit hin zu den Nervenzellen. Sie können besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.

Extrakte aus der Ginsengwurzel wirken auf den ganzen Körper stärkend und kann das allgemeine Wohlbefinden sowie die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit verbessern.

Wie Sie die pflanzlichen Wirkstoffe richtig anwenden, lesen Sie hier.

Link- und Buchtipps:
  • Roswitha Spallek, Große Hilfe für kleine Chaoten: Ein ADS-Ratgeber. Patmos, 2008
  • Elisabeth Aust-Claus, Petra-Marina Hammer, ADS - Topfit beim Lernen: AufmerksamkeitsDefizitSyndrom. Bedienungsanleitung für dein Gehirn. OptiMind-Konzept für die 5.-10. Klasse. Optimind Media, 2007
  • Helmut Krowatschek, Gita Krowatschek, Gordon Wingert, Caroline Schmidt, Das Marburger Konzentrationstraining für Jugendliche (MKT-J). Borgmann Media, 2010

 

Weiterlesen:

Pflanzliche Wirkstoffe

Ginkgo biloba Blätter

Die Wirkung von Ginkgo ist vielfältig und reicht von einer verbesserten Durchblutung, über eine optimierte Sauerstoff- und Nährstoffversorgung bis hin zur Stärkung der Nervenzellen und der Konzentration.

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Ginsengwurzel

Die Gingsengwurzel wird verwendet um die allgemeine Leistungsfähigkeit zu steigern. Sie wirkt allgemein aufbauen und stärkend.

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Geschrieben von Redaktion 24.09.2013
Dr. med. André Lauber
Geschrieben von Dr. med. André Lauber , Arzt und Fachjournalist
Zuletzt aktualisiert am 24.09.2013
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