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Halsschmerzen, Mandelentzündung

Halsschmerzen, Mandelentzündung

Halsschmerzen entstehen durch eine akute Entzündung der Rachenschleimhaut oder der Mandeln. Sie können im Rahmen einer Erkältung oder einer Grippe auftreten. Kinder, die über Halsweh klagen, sind wegen ihres empfindlichen Immunsystems häufig von einer Mandelentzündung (Tonsillitis) betroffen. Aber wann und warum müssen Mandeln eigentlich entfernt werden? Und wie kann ich mir und meinem Kind helfen, Halsschmerzen zu lindern und vorzubeugen? 

Halsschmerzen, Mandelentzündung im Überblick:
  • Halsschmerzen werden durch Viren oder Bakterien ausgelöst, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden.
  • Bei einer viralen Halsentzündung sind Rachen oder Mandeln gerötet, oft bestehen Erkältungssymptome wie Schnupfen, Heiserkeit, Reizhusten und Fieber.
  • Eine bakterielle, eitrige Mandelentzündung geht mit starken Halsschmerzen, hohem Fieber und eitrigen Belägen (Stippchen) auf den Mandeln einher. Schulkinder und sind aufgrund ihres empfindlichen Immunsystems häufiger betroffen als Erwachsene.
  • Während die virale Halsentzündung mit Hausmitteln behandelt wird, muss bei einer bakteriellen Mandelentzündung ein Antibiotikum verordnet werden.

Ursachen 

Die Mandeln – ein Organ des Immunsystems

Halsschmerzen können im Rahmen einer Erkältung oder einer Grippe auftreten, neben den klassischen Influenzaviren sind Rhino-, Adeno- oder Parainfluenzaviren mögliche Erreger, die Rachen und Mandeln befallen können. Sie übertragen sich durch Tröpfcheninfektion mit der Atemluft von Mensch zu Mensch. Im Winter und im Frühjahr, wenn wir kalte und feuchte Luft einatmen, die die Schleimhäute im Rachen schwächt, treten Halsentzündungen besonders häufig auf.

Eine Mandelentzündung, „Tonsillitis“ oder „Angina Tonsillaris“ (Mandeln = Tonsillen), kann aber auch außerhalb einer Erkältung entstehen. Neben Viren sind Bakterien beteiligt - diese wandern ebenfalls via Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch und können die Mandeln auch als alleinige Erreger befallen. Typische Verursacher für eitrige Mandelentzündungen sind Streptokokken der Gruppe A

Mit "Mandeln" ist übrigens die paarige Gaumenmandel gemeint, die im hinteren Rachen in der Mandelbucht eingebettet ist. Zusammen mit der Rachenmandel und den Zungenmandeln bildet sie den Waldeyerschen (lymphatischen) Rachenring, ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Auf der zerklüfteten Oberfläche der Mandeln sammeln sich Speisereste, Viren und Bakterien. An dieser Stelle befindet sich also eine Art Barriere zwischen Körperinnerem und potenziell schädlichen Eindringlingen. Beim Kind ist das Immunsystem in einem ständigen Lernprozess und übt sich noch in der Abwehr von Keimen - daher sind junge Menschen viel häufiger von Mandelentzündungen betroffen als Erwachsene.

Bei den Mandeln handelt es sich also um ein wichtiges Organ des Immunsystems. Sind sie gesund und gut trainiert, senken sie unsere Anfälligkeit für Erkältungen und andere Infektionskrankheiten.

Chronisch entzündete Mandeln sind ein ständiger Infektionsherd. Streptokokken-Bakterien können mit den körpereigenen Antikörpern reagieren und schwere Komplikationen im Körper verursachen. Dadurch kann es etwa zu rheumatischem Fieber mit Gelenkschmerzen, Nierenentzündungen oder Herzentzündungen mit Herzklappenfehlern kommen.

Die Bakterien können im Falle einer Seitenstrangangina zusätzlich den Rachen befallen. Sie kommt häufig bei Menschen vor, deren Mandeln operativ entfernt werden mussten. Seltenere Bakterien sind etwa Pneumokokken, Staphylokokken und Hämophilus Influenza.

Eine Reihe anderer Viren und Bakterien verursachen Kinderkrankheiten, die mit Halsschmerzen einhergehen. Dazu gehört das Epstein-Barr-Virus (Pfeiffersches Drüsenfieber), Paramyxoviren (Mumps), das Herpes-Virus (Herpangina), Corynebacterium diphteriae (Diphterie). Streptokokken der Gruppe A sind neben der eitrigen Mandelentzündung auch Verursacher von Scharlach.

Symptome einer Rachenentzündung im Rahmen einer Erkältung oder Grippe:

  • Schnupfen, geschwollene Augen
  • Heiserkeit, Reizhusten
  • Halsschmerzen
  • Schluckbeschwerden, „kloßige“ Sprache
  • Fieber, hohes Fieber bei der echten Grippe, Gliederschmerzen, Mattigkeit
  • Rötung des Rachens

Symptome einer eitrigen Mandelentzündung:

  • starke, stechende Halsschmerzen, die bis in die Ohren ziehen
  • Schluckbeschwerden, „kloßige“ Sprache
  • plötzlich einsetzendes Fieber bis zum Schüttelfrost
  • Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit
  • Rötung des Rachens und eitrige, weiße Stippchen auf den Mandeln oder im Rachen
  • Atembeschwerden
  • Mundgeruch
  • schmerzhafte Halslymphknoten

Scharlach-Symptome bei Kindern (durch Streptokokken):

  • himbeerrote Zunge und dunkelroter Rachen
  • blasse Verfärbung um den Mund herum
  • roter Hautausschlag vom Brustkorb über den ganzen Körper

Symptome einer chronischen Mandelentzündung (über mehr als drei Monate):

  • leichte Schluckbeschwerden
  • leichte Halsschmerzen
  • rauer Hals, Kratzen im Hals
  • unangenehmer Geschmack, Mundgeruch
  • geschwollene Halslymphknoten

Mögliche Komplikationen bei unbehandelter Krankheit:

  • Blut im Urin bei Nierenentzündung
  • Rheumatisches Fieber mit Gelenkschmerzen, Gewichtsabnahme, Blässe, Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen
  • Atemnot mit Erstickungsgefahr bei der Kehldeckelentzündung (Epiglottitis) und der Diphterie

Um solche schwerwiegenden Komplikationen zu vermeiden, müssen vor allem Kinder mit fiebrigen Halsschmerzen unbedingt einem Arzt vorgestellt werden.

Diagnose

Roter Rachen, weiße „Stippchen“

Deuten die Symptome auf eine eitrige Mandelentzündung hin, nimmt der Arzt zur genauen Diagnose mithilfe eines Spiegels den Mund- und Rachenraum in Augenschein. 

Auf diese Weise lassen sich auch die sonst schlecht einsehbaren Gaumenmandeln erkennen. Anhand einer Rötung oder dem Auftreten weißer Stippchen (Eiter) lässt sich eine virale von der bakteriellen Mandelentzündung unterscheiden. Bei der viralen Rachenentzündung ist nur der Rachen rot, bei der Seitenstrangangina ist zusätzlich mit weißen Stippchen bedeckt.

Hat sich die Entzündung ausgebreitet, lässt sich ein Zusammenfließen der weißen Beläge sowie häufig ein eitergefüllter Abszess beobachten.

Beim Pfeifferschen Drüsenfieber hingegen sind die Beläge grau. Himbeerzunge und dunkelrote Rachenfärbung deuten weiterhin auf Scharlach hin.

Bei einer chronischen Entzündung ist eine starke Zerklüftung der Mandeln auffällig. Manchmal wachsen sie bei Kindern zu groß heran, berühren sie sich in der Mitte („küssende Mandeln“) und können zu einer Atembehinderung führen.

Mittels Abtasten untersucht der Arzt außerdem die Halslymphknoten auf Schwellungen und Schmerzen.

Außerdem werden die Ohren begutachtet und die Lunge abgehört, um andere Entzündungen auszuschließen. Ein Kinderarzt muss dabei anhand komplexer Symptomkonstellationen die verschiedenen Kinderkrankheiten unterscheiden. Hautausschläge deuten auf Scharlach oder rheumatisches Fieber hin, Ohren- und Hodenschwellungen auf Mumps und Milz- und Lebervergrößerung wären Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers. Je nach Befund werden eventuell Ultraschalluntersuchungen, Röntgenaufnahmen oder eine Computertomographie eingeleitet.

Sind Eiterbeläge auf den Mandeln oder im Rachen sichtbar, wird zur Bestimmung der Bakterien ein Streptokokken-Schnelltest durchgeführt oder die Bakterien im Labor in Kulturen herangezüchtet.

Bei der chronischen Mandelentzündung werden die Entzündungswerte via Blutprobe im Labor ermittelt. Ein Antikörpertest (Antistreptolysin O) identifiziert Streptokokken als Auslöser. Dies ist wichtig, um eine Herdinfektion nachzuweisen.

Behandlung 

Hausmittel bei Halsschmerzen

Bei einer Erkältung mit Halsschmerzen gilt es, sich körperlich zu schonen, viel warme Flüssigkeit zu trinken (mehr als zwei Liter am Tag), am besten mit Honig gesüßten Kräutertee.

Besteht Fieber, helfen Bettruhe oder Wadenwickel.

Schmerzlindernde Lutschtabletten oder Halstabletten, desinfizierende Mundspülungen, Gurgeln mit lauwarmem Salzwasser helfen lokal.

Halswickel werden ebenfalls lokal angewandt: Zusammen mit feuchten kalten Tüchern und Quark bei akuten Symptomen, mit warmen Tüchern zum Entschleimen bei abklingenden Halsschmerzen.

Saure und scharfe Lebensmittel und kalte Getränke sollten vermieden werden, ebenso wie Zuckerhaltiges, da Zucker eine Nährlösung für Bakterien ist. Stattdessen sollte weiche und flüssige Kost auf dem Speiseplan stehen, etwa Haferschleim mit Honig oder Suppen.

Ob akute oder chronische Halsschmerzen: Aufs Rauchen sollte verzichtet werden, frische Luft und ausreichend befeuchtete Raumluft sind wohltuend für die Rachenschleimhaut.

Natürliche Heilmittel bei Halsschmerzen

Pflanzliche Mittel helfen Halsschmerzen und Symptome wie Heiserkeit, Reizhusten und Fieber bei Rachenentzündung und Mandelentzündung zu lindern. Sie können auch begleitend zu den Antibiotika angewendet werden, die bei eitriger Mandelentzündung nötig sind. Die ätherischen und desinfizierenden Öle aus Salbei erweisen sich als sehr wirkungsvoll – zusammen mit vielen anderen Heilpflanzen können Salbeiblätter als Tinktur zum Gurgeln, in Lutschpastillen, in Lösungen und Tablettenform und als Tee eingesetzt werden.

Hilfe auf einen Blick:
  • Salbeiblätter wirken gegen Viren, Bakterien und entzündungshemmend.
  • Kamillenblüten wirken sanft und reizlindernd besonders auf kindliche Schleimhäute. Bei einer Erkältung mit Halsschmerzen ist der Kamillentee, mit Honig gesüßt ein beliebtes Hausmittel.
  • Isländisch Moos, Spitzwegerichkraut, Süßholzwurzel und Eibischwurzel helfen bei begleitendem Husten und Heiserkeit und bringen die Stimme zurück.
  • Lindenblüten, Holunderblüten und Mädesüßkraut regen zum Schwitzen an und helfen, begleitendes Fieber zu senken.
  • Umckaloabowurzel hilft bei Sinusitis, Halsschmerzen, Husten und anderen Erkältungssymptomen.
  • Ingwer kommt aus der östlichen Medizin und wird traditionell bei Schmerzen, Halsschmerzen und Erkältungen verwendet.

Salbei

Salbei

Die Salbeiblätter werden als pflanzlicher Wirkstoff verwendet. Aus ihnen extrahiert man Tinkturen, Lösungen und Salbeiöl. Thujon, Cineol und Campher sind ihre ätherischen Öle. Sie wirken keimhemmend, gegen Bakterien und Viren, bei Herpes und Entzündungen im Mund und Rachenraum, wo ihre zusammenziehende und entschleimende Wirkung deutlich spürbar wird.

Innerlich angewandt wirken Salbeiblätter schweißhemmend, antioxidativ und sollen nach neueren Untersuchungen sogar eine positive Wirkung auf Stimmung, Konzentration und das Gedächtnis haben. 

Während der Schwangerschaft sollten Salbeiöl oder alkoholische Salbeiextrakte gemieden werden. Diese enthalten Thujon, ein Stoff, der in hoher Dosierung die Schwangerschaft abbrechen kann. Salbeiblättertees sind aber unbedenklich.

Bei Halsschmerzen bietet sich das Gurgeln mit Salbeiblättertinktur an. Hierfür gibt man 1 Teelöffel Tinktur auf ein Glas warmes Wasser und gurgelt mehrmals täglich für etwa 5 Minuten. Aus Salbeiblättern lässt sich ein Tee herstellen (1 Esslöffel zerkleinerte Salbeiblätter mit 1 Tasse heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, 3-5x täglich mit Honig gesüßt trinken). Auch in Tablettenform gibt es Salbeiblätter-Extrakt in der Apotheke.

Popolis

Propolis und Honig

Beides sind Produkte der Honigbiene. Honig wirkt antibakteriell, Propolis wirkt keimhemmend und immunstimulierend. Imker kauen Propolis bei Erkältungen und Halsschmerzen, Propolis gibt es auch als alkoholische Tinktur. Honig sollte bei Halsschmerzen anstelle von Zucker zum Süßen der Erkältungstees verwendet werden. In der traditionellen indischen Medizin, dem Ayurveda, ist Honig neben Milch und Ghee (Butteröl) eine der drei hochwertigsten Heilsubstanzen und wird bei Halsschmerzen wegen seiner „abkratzenden“ und entschleimenden Wirkung gepriesen.

Weisser Senf

Weiße Senfsamen

Nicht nur was lokal angewandt wird, hilft. Ein warmes Senfmehlfußbad regt von den Füßen her die Durchblutung an, bringt zum Schwitzen und hilft bei Halsschmerzen, wie viele andere Hausmittel bei Erkältung. Man gibt 2 Esslöffel Senfmehl in eine Wanne mit 40° C warmem Wasser und badet die Füße 10-20 Minuten lang darin.

Ingwer

Ingwer

Die Wurzel des Ingwer wird neben den wissenschaftlich untersuchten Wirkungen bei Übelkeit und Verdauungsbeschwerden traditionell bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Sie hat eine lokal entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung. Frische, klein geschnittene Ingwerwurzel oder Ingwerwurzelpresssaft mit Honig vermischt und pur genossen, bleibt im Rachen kleben und kann dort bei Halsschmerzen lindernd wirken.

Lutschpastillen

Lutschpastillen

Es gibt ein großes Angebot an Lutschpastillen auf dem Markt. Am besten kauft man zuckerfreie Lutschbonbons aus der Apotheke mit pflanzlichen Wirkstoffen aus Salbei, Thymian, Pfefferminze und Eukalyptus, die lokal entzündungshemmend und leicht schmerzlindernd wirken. Lutschpastillen aus Süßholzwurzel (Lakritz) sind gut für die Stimme und wirken entschleimend. Lutschpastillen aus Isländisch Moos wirken gegen den lästigen Hustenreiz.

Antibiotikatherapie

Eine eitrige, bakteriell bedingte Mandelentzündung muss sofort mit Antibiotika therapiert werden, um Komplikationen zu vermeiden. Vor allem bei Streptokokken der Gruppe A kann es infolge der Reaktion mit Antikörpern zu schweren Herz- und Nierenschäden kommen. Zur Auswahl stehen Penicilline, Cephalosporine oder Makrolide. Welches Antibiotikum der Arzt auch verordnet: Wichtig ist, das Antibiotikum bis zum Ende des verordneten Zeitraums einzunehmen. Auch wenn die Beschwerden zurückgegangen sind, besteht die Gefahr, dass die verbliebenen Bakterien Resistenz (Widerstandsfähigkeit) gegen das Antibiotikum entwickeln. Wird es eingenommen wie verordnet, ist eine akute Mandelentzündung in der Regel nach vier bis sechs Tagen ausgeheilt. 

Chirurgische Therapie der Mandelentzündung

Die Mandeln sind ein wichtiges Organ des Immunsystems, daher ist die Medizin heute sehr viel zurückhaltender mit operativen Eingriffen. Gerade bei Kindern unter vier Jahren wird man nach allen Möglichkeiten die Mandeln erhalten, da das Immunsystem in diesem Alter in einer sehr aktiven Lernphase ist.

Die Gaumenmandeln werden in der Regel vollständig entfernt, wenn:

  • Kinder fünf- bis sechsmal im Jahr an einer Mandelentzündung erkranken.
  • sich an Mandeln und Rachenschleimheit ein eitriger Abszess gebildet hat.
  • eine chronische Mandelentzündung besteht, die häufig mit Antibiotika behandelt wird.
  • es zu Komplikation wie rheumatischem Fieber oder Nierenentzündung kommt und bei immungeschwächten Patienten, bei denen eine solche Gefahr akut ist.
  • Bei Kindern mit übergroßen, „küssenden“ (sich in der Mitte berührenden) Mandeln kann mittels Laser eine halbe Mandelentfernung durchgeführt und ein Teil des Gewebes erhalten werden.

Vorbeugen:

  • Tabakrauchen schädigt die Mund- und Rachenschleimhaut und belastet das Immunsystem. Ein Rauchstopp kann Halsschmerzen und Erkältungen vorbeugen.
  • Warme Getränke im Winter, befeuchtete Raumluft und regelmäßiges Lüften tragen zu einem besseren Klima für die Rachenschleimhäute bei.
  • Ein gesundes Immunsystem ist gegen Erreger gut gewappnet, egal ob Viren oder Bakterien. Durch regelmäßiges Sporttreiben, Saunagänge (nicht bei akuten Halsschmerzen), vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung, wenig Alkohol, ausreichend Schlaf, Yoga und Entspannungsübungen kann man sein Immunsystem unterstützen.
Wann zum Arzt:


Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Halsschmerzen werden von Fieber begleitet
  • neben Halsschmerzen Hautausschläge, Ohrenschmerzen oder Schwellungen bei Kindern
  • Atemprobleme und Atemnot: Vor allem bei Kindern besteht Erstickungsgefahr!
  • wiederkehrende oder chronische Halsschmerzen
  • schmerzende Gelenke oder Blut im Urin
Link- und Buchtipps:
  • Patientenleitlinie Halsschmerzen, Mandelentzündung Link
  • „Grippe und Erkältungskrankheiten: natürlich heilen. Vorbeugen – behandeln – auskurieren“ von Markus Sommer (Verlag: Freies Geistesleben; 1. Auflage Nov. 2009)
  • „Gesundheit für Kinder: Kinderkrankheiten verhüten, erkennen, behandeln. Moderne Medizin – Naturheilverfahren – Selbsthilfe.“ von Dr. med. H. Renz-Polster, Dr. med. N. Menche, Dr. med. A. Schäffler (Kösel Verlag, Oktober 2010)
Quellen:
  • HNO (Boenninghaus, Lenarz; Springer Verlag)
  • Intensivkurs Pädiatrie (Muntau; Urban & Fischer Verlag)
  • Praxisleitfaden Allgemeinmedizin (S. Gesenhues und R. Ziesché, Urban & Fischer Verlag)
  • Praxisleitfaden Naturheilkunde (Augustin/Schmiedel; G. Fischer Verlag)
  • Leitfaden Phytotherapie (H. Schilcher, S. Kammerer, T. Wegnener; Urban & Fischer Verlag)
  • Pharmakognosie, Phytopharmazie (Hänsel, Sticher; Springer Verlag)
  • Heilpflanzenpraxis heute (S. Bäumler; Urban & Fischer Verlag)
Geschrieben von Redaktion 03.12.2013
Morgana Hack
Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 03.12.2013
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Studien zu Halsschmerzen, Mandelentzündung

Studientitel
Medicinal properties of Echinacea: A critical review (und weitere 2 Studien)
Jahr
2003, 1998, 1992
Kurzinfo
Purpursonnenhutextrakte stimulieren das Immunsystem! Echinacea purpurea stärkt Ihre Abwehrkräfte! Ob in der Werbung, der Apotheke oder im Internet, seit Jahren schon liest man allerorts viele solcher  Mehr...Sprüche. Neue Studien zeigen jedoch, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist.
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