Gicht

Gicht

Was bedeutet Gicht?

Bei der Gicht, früher landläufig auch als „Zipperlein“ bezeichnet, handelt es sich um einen Oberbegriff für verschiedene Störungen des Stoffwechsels sowie deren Folgeerscheinungen. Dies gilt etwa für den erhöhten Harnsäurespiegel (Hyperurikämie), den Gichtanfall in verschiedenen Gelenken und die Ablagerung von Harnsäurekristallen etwa in Gelenken, Sehnen oder Schleimbeuteln. Letzteres kann in Gelenken zu Entzündungen führen. Werden diese nicht behandelt, können Gelenkschäden die Folge sein.

Ursachen und Symptome der Gicht

Unterschieden wird im Allgemeinen zwischen der primären und der sekundären Gicht. Erstere ist auf eine Überproduktion von Harnsäure zurückzuführen. Bei letzterer führt das Absterben körpereigener Zellen zu einem Anstieg der Produktion.

Das Erkrankungsrisiko hängt wesentlich mit der Lebensführung zusammen. Spielen etwa Fleisch oder Alkohol in der Ernährung eine große Rolle so erhöht dies das Risiko an Gicht zu erkranken. Dies hatte zur Folge, dass Gicht in der Vergangenheit vor allem eine Krankheit der Wohlhabenderen war. Auch heute noch ist Gicht vor allem in den Industrieländern weit verbreitet. Dabei gelten insbesondere Männer als anfällig für die Krankheit. Ein chronischer Verlauf der Krankheit ist eher selten.

Mehr zu Ursachen und Symptomen der Gicht.

Gicht im Überblick:
  • Gicht bezeichnet Stoffwechselstörungen in deren Zentrum ein erhöhter Harnsäurespiegel steht.
  • Ursache ist eine genetische Veranlagung oder eine falsche Ernährung. Problematisch sind vor allem der übermäßige Konsum von Alkohol, Fleisch und Innereien.
  • Symptome sind Schmerzen in den betroffenen Gelenken, insbesondere, wenn diese belastet werden.
  • Zur Diagnose wird der Harnsäurespiegel im Blut untersucht. Im fortgeschrittenen Stadium werden darüber hinaus Röntgenuntersuchungen durchgeführt, anhand derer man Schäden an den Gelenken erkennen kann.
  • Die Therapie gliedert sich in eine initiale und eine Dauertherapie. Erstere zielt auf die Linderung der Beschwerden, letztere auf eine Behandlung der Ursache.
  • Die initiale Therapie besteht im Einsatz von Medikamenten bei gleichzeitiger Schonung der betroffenen Gelenke. Die Dauertherapie beinhaltet neben dem Einsatz von Medikamenten die Umstellung der Ernährung.
Wann zum Arzt:


Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Schmerzen in den Gelenken, bei deren Belastung. Dies gilt insbesondere nach starkem Fleisch- oder Alkoholkonsum.
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Erfahrungsberichte zu Gicht

Fragen zu Gicht

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Ich habe von meinem Vater jetzt schon öfters gehört, we hat Probleme mit Gicht. Vor allem wenn er viel Fette und rotes Fleich isst, dann bekommt er Probleme. Es beginnt wohl immer typischerweises im Großen Zeh... den kann er dann s

Geschrieben von Turkelton am 24.09.2011 zu Gicht
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