Gedächtnisstörungen

Das menschliche Gehirn vergisst die meisten Informationen, die es tagtäglich über Augen, Ohren, Nase, Zunge und Haut aufnimmt. Das ist gut so. Wir wären überfordert, wenn wir alle Sinneseindrücke bewusst verarbeiten müssten. Vergisst man allerdings seine Wohnadresse, den aktuellen Tag oder die Namen naher Verwandter, steckt oft eine Krankheit dahinter.
Was bedeutet Gedächtnisstörung?
Zu einer Gedächtnisstörung gehören nicht nur die Vergesslichkeit, sondern auch Erinnerungslücken (Amnesie), Konzentrationsmangel und Scheinerinnerungen (Paramnesie). Vor allem die Vergesslichkeit hat nur selten etwas Krankhaftes an sich: Jeder Mensch vergisst ab und zu einen Termin, seine Autoschlüssel oder einen Namen. Vergisst man jedoch, welcher Tag heute ist oder wo man wohnt, deutet das auf eine Krankheit hin.
Wann zum Arzt:Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:
- Akute Gedächtnisstörung mit Verwirrtheit, hohem Fieber oder Wahnvorstellungen
- Akute Gedächtnisstörung mit Lähmungen, Seh- oder Empfindungsstörungen (Notarzt rufen!)
- Nach einem Unfall mit Gehirnerschütterung
- Zunehmende, für den jeweiligen Menschen ungewöhnliche Vergesslichkeit
Das Gedächtnis lässt sich nicht hetzen
Die Behandlung einer Gedächtnisstörung richtet sich nach der Ursache. Gegen die »normale« Altersvergesslichkeit sind verschiedene Kräuter gewachsen.
WeiterlesenDie Wirkung von Ginkgo ist vielfältig und reicht von einer verbesserten Durchblutung, über eine optimierte Sauerstoff- und Nährstoffversorgung bis hin zur Stärkung der Nervenzellen und der Konzentration.
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