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Fieber

Fieber

Die meisten Menschen hatten mindestens einmal in ihrem Leben Fieber – die Stirn fühlt sich heiß an und tut weh, die Glieder schmerzen, man fühlt sich matt, möchte sich nur noch hinlegen, und man fängt an zu schwitzen und zu frieren. Die Mutter hat vielleicht einen Wadenwickel angelegt, als Erwachsener muss man für sich selbst sorgen. Eine häufige Ursache für ein akut auftretendes Fieber ist eine Erkältung oder eine Grippe. Doch Fieber kommt bei vielen Infektionen und anderen Krankheiten vor. Was ist die Ursache? Wie kann man sich bei Fieber und Gliederschmerzen selbst gut versorgen und wann sollte man dringend zum Arzt?

Wissenswertes über Fieber

Fieberhafte Erkrankungen sind seit alters her eine Plage der Menschheit. Meistens verursachen Infektionskrankheiten durch Viren, Bakterien oder Parasiten Fieber im Rahmen einer Entzündungsreaktion des Körpers. In unseren Breitengraden ist die Erkältung am häufigsten. HIV/Aids, Malaria, Durchfall, Masern, Lungenentzündung und Tuberkulose sind weltweit die häufigsten fieberhaften Infektionskrankheiten. In traditionellen Medizinsystemen wie dem indischen Ayurveda wurde Fieber vor mehr als 1500 Jahren gar als „erste Krankheit“ klassifiziert.

Fieber kommt vom lateinischen „febris“ („Hitze“) und bezeichnet den Anstieg der „Körperkerntemperatur“, also der Temperatur in der Körpermitte über 38°C. Die normale Körperkerntemperatur liegt bei 37°C. Im Tagesablauf und nachts unterliegt die Temperatur Schwankungen um 0,5°C. Jeder Mensch hat eine individuelle Schwankungsbreite, eine konstante Temperatur ist wichtig für die optimale Körperfunktion.

Symptome und Diagnose bei Fieber

Fieber geht typischerweise mit Gliederschmerzen einher. Beim Schüttelfrost kommt es zu abwechselndem Schwitzen und Frieren. Begleiterscheinungen sind Kopfschmerzen, Mattigkeit, Appetitverlust, Bettlägerigkeit und trockene Schleimhäute bis hin zu Verwirrtheit.

Die Diagnose eines Fiebers zielt auf die Abklärung der Ursache! Befragung zum Fieberverlauf und Untersuchung von Begleitbeschwerden wie Husten, Halsschmerzen, Bauchschmerzen oder Durchfall sind wegweisend. Fieber kann auch bei Rheuma, Krebs oder seltenen Krankheiten vorkommen. Dann gibt es eine Vielzahl an Untersuchung im Labor, Röntgenaufnahmen oder Ultraschall.

Mehr zu Symptome und Diagnose bei Fieber.

Behandlung von Fieber

Zur Behandlung des Fiebers bei Infektionskrankheiten stehen Antibiotika und andere Medikamente gegen die Krankheitserreger zur Verfügung. Bei Fieber im Rahmen einer Erkältung oder Grippe behandelt man symptomatisch mit Bettruhe, viel Flüssigkeit am besten als schweißtreibende Fiebertees, Wadenwickeln oder fiebersenkenden Schmerzmitteln.

Mehr zu Behandlung von Fieber.

Fieber im Überblick:
  • Am häufigsten kommt Fieber bei Infektionskrankheiten vor, in Deutschland meist eine Erkältung oder Grippe.
  • Fieber ist Ausdruck einer Entzündungsreaktion im Rahmen der Immunabwehr, dabei steigt die Körpertemperatur über 38 bis 41°C an.
  • Fieber geht mit Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Appetitverlust und Bettlägerigkeit einher.
  • Bakterielle Infektionskrankheiten behandelt man antibiotisch, eine Erkältung kuriert man mit Hausmitteln und viel Flüssigkeit aus. Zum Fiebersenken und bei Gliederschmerzen helfen fiebersenkende Schmerzmittel, Wadenwickel und schweißtreibende Erkältungstees.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Mit Kleinkindern unter 1 Jahr immer gleich zum Arzt, ebenso mit Kindern die Fieberkrämpfe entwickeln.
  • Bei hohem Fieber über 40° C mit Verwirrtheit – es besteht Gefahr einer Lungenentzündung, Sepsis und Austrocknungsgefahr.
  • Bei anhaltendem Fieber und Erkältung, wenn sich die Symptome verschlechtern.
  • Bei Fieber mit Durchfall, der länger als 3 Tage anhält.
  • Bei Nachtschweiß, Appetitverlust und Gewichtsverlust.
  • Bei jedem chronischen, unklaren Fieber muss die ursächliche Krankheit abgeklärt und behandelt werden!
Geschrieben von Redaktion 08.02.2011
Geschrieben von Redaktion 08.02.2011
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Studien zu Fieber

Studientitel
Medicinal properties of Echinacea: A critical review (und weitere 2 Studien)
Jahr
2003, 1998, 1992
Kurzinfo
Purpursonnenhutextrakte stimulieren das Immunsystem! Echinacea purpurea stärkt Ihre Abwehrkräfte! Ob in der Werbung, der Apotheke oder im Internet, seit Jahren schon liest man allerorts viele solcher  Mehr...Sprüche. Neue Studien zeigen jedoch, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist.
Studientitel
Medicinal properties of Echinacea: A critical review
Jahr
2003
Kurzinfo
Dem Purpursonnenhut (Echinacea purpurea) sagt man eine Vielzahl von Wirkungen nach, von welchen einige bereits in Laborversuchen nachgewiesen wurden. Es bleibt jedoch die Frage, ob die Pflanze auch beim  Mehr...Menschen messbare Effekte zeigen kann. Wissenschaftler der Universität Wisconsin gingen der Sache auf den Grund.
Studientitel
Applications of the phytomedicine Echinacea purpurea (Purple Coneflower) in infectious diseases
Jahr
2011
Kurzinfo
Die Nase läuft, der Hals kratzt und das Fieberthermometer zeigt nach oben. Jeder kennt die lästigen Symptome einer Erkältung. Meist hilft da nur ein warmer Tee und Bettruhe. Neuste Erkenntnisse weisen  Mehr...darauf hin, dass der Purpursonnenhut (Echinacea purpurea) viele dieser Beschwerden lindern kann – und zwar unabhängig von ihrer Ursache.

Erfahrungsberichte zu Fieber

Fragen zu Fieber

1 x

Hier findet man allerlei Hausmittel gegen viele Erkrankungen, aber kaum Informationen, ob es auch Hausmittel gegen Fieber gibt. Würde mich interessieren, was man dagegen nutzen kann.

2 x

Diese Frage hier passt ja ganz gut zu der vorherigen Frage :-)

Was würdet ihr empfehlen, um Fieber zu senken, also ohne die Chemische Keule. Bisher kenne ich eigentlich nur den klassichen Wadenwickel, bei dem ein Handtuch mir kalem Was

1 x

Ich habe unterschiedliche Temperaturen gehört… Manche Leute sind der Meinung das man ab 37,5 Grad schon Fieber hat, andere nennen das erhöhte Temperatur, und wieder andere sagen das ist nicht so schlimm. Was stimmt denn nun eigent

Tipps zu Fieber