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Hausmittel bei Erkältung: Sauna&Dampfbad;

Hausmittel bei Erkältung: Sauna&Dampfbad;

Ganzjährig das Immunsystem stärken

Der regelmäßige Gang in die Sauna ist nicht nur unheimlich entspannend für unseren Geist, die Schwitzkur ist auch Gold wert für unsere körperliche Gesundheit. Richtiges Saunieren trainiert das Herz- und Kreislaufsystem, wirkt regulierend auf den Blutdruck, regt Nierentätigkeit und Stoffwechsel an, lindert Muskelverspannungen, Rheuma, verbessert die Hautdurchblutung und ist gut bei chronischer Bronchitis und Asthma bronchiale.

Man unterscheidet verschiedene Formen der Sauna – die finnische Trockensauna mit 90-110° C, die Biosauna, auch trocken, mit 60-70° C und das Dampfbad, eine feuchte Sauna mit Wasserdampf bei etwa 45°C. Sie wirken über die Hitzezufuhr mit nachfolgenden Kaltwasseranwendungen. Regelmäßige Saunagänge sind im mitteleuropäischen Klima zur „Abhärtung“, also zum Schutz vor Erkältungen und zum Aufbau eines gesunden Immunsystems sehr empfehlenswert.

Eine Dampfsauna mit Eukalyptus- und Pfefferminzöl oder Aufgüsse in der Trockensauna mit Zusätzen aus diesen ätherischen Ölen befreien die Atemwege vor und in der Regeneration nach Erkältungen und Bronchitis.

Bei Krankheit die Sauna meiden

Bei akuten Atemwegsinfektionen, also bei Erkältung, Bronchitis, Sinusitis, Mandelentzündung, generell bei allen akut-entzündlichen Erkrankungen muss auf den Saunagang verzichtet werden. 

Nicht nur setzt man seine Mitmenschen einer akuten Ansteckungsgefahr aus, man riskiert auch die Verschlimmerung der Erkrankung: Hohes Fieber oder schlimmere Komplikationen können die Folge sein. Erfahrene Saunafreunde können in der Heimsauna eine nahende Erkältung durch gezielte Saunagänge möglicherweise abfangen – bei Symptomen wie SchnupfenHalsschmerzen, Mattigkeit ist es jedoch schon zu spät.

Weitere Kontraindikationen sind fortgeschrittene Herz-Kreislauferkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion und Krebserkrankungen. Bei Bluthochdruck und nach einem Herzinfarkt sollte dem Stadium entsprechend Saunieren mit dem Arzt abgesprochen werden.

Der richtige Saunagang

Pro Woche sind 1 bis 2 Saunagänge sinnvoll. Ob in der Heimsauna oder in einer öffentlichen Therme – damit das Wohlfühlprogramm gelingt, sollten Sie sich an unsere Checkliste halten:

  • nicht mit vollem Magen saunieren
  • gleichmäßig angewärmt die Sauna betreten
  • Liegen in der Sauna ist Kreislauf schonender als Sitzen
  • bei schwächerem, untrainiertem Kreislauf Biosauna oder Dampfbad bevorzugen
  • nach 10 bis 15 Minuten Sauna verlassen und abkühlen durch Luftbad, Teilguss nach Kneipp, kalte Brause oder Tauchbad
  • 20 Minuten ruhen
  • erst danach Sauna für einen weiteren Saunagang aufsuchen
  • bei Durst ausreichend Trinken – jedoch keinen Alkohol
  • während und nach der Sauna keinen Sport treiben
  • pro Tag sollte die gesamte Sauna-Zeit 30 Minuten nicht überschreiten

Alles, was es sonst noch über die Tradition der Schwitzkur, Aufgüsse und Heilwirkungen des Saunierens zu wissen gilt, erfahren Sie in unserem Ratgeber Wenn’s draußen kalt ist: Ab in die Sauna.

Geschrieben von Redaktion 12.09.2013
Morgana Hack
Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 12.09.2013
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