Anzeige
Anzeige

Sie kennen uns vielleicht auch aus:

Hausmittel bei Erkältung: Das Erkältungsbad

Hausmittel bei Erkältung: Das Erkältungsbad

Wohltuende ätherische Öle

Ein Erkältungsbad sollte zu Beginn einer Erkältung durchgeführt werden. Es eignet sich, um das Gefühl von Unterkühlung zu lindern, den Gliedmaßen wohlige Wärme zu spenden und die ganze Hautdurchblutung anzuregen. Es reduziert Stress und führt Entspannung herbei und hat dadurch auch einen vorbeugenden Effekt.

Erkältungsbäder gibt es als Voll- und Teilbäder und Kneipp-Wechselbäder. Sie wirken primär über die Wärmezufuhr und über die pflanzlichen Zusätze, die über die Poren der Haut und Schleimhäute aufgenommen werden können, meist sind dies ätherische Öle.

Bei Fieber nicht in die Wanne

Besser im Bett bleiben sollte man, wenn bereits Fieber besteht. Außerdem bei schwerem Bluthochdruck und schwerer Herzinsuffizienz und bei ausgedehnten Hauterkrankungen. Auch Kleinkinder unter drei Jahren dürfen noch nicht ins Erkältungsbad, da die ätherischen Öle bei ihnen einen Glottiskrampf auslösen können: einen Kehlkopfkrampf mit Erstickungsgefahr. 

Anwendung des Erkältungsbades

Vollbad:

Wohl dem, der eine Badewanne hat! Aber bitte nicht heißer baden als 42°C. Hinterher ist es am besten, sich warm einzupacken und im Bett nachzuruhen.

Teilbad:

Ein ansteigendes Fußbad ist empfehlenswert. Dabei lässt man in eine kleine Wanne, in der die Füße gut Platz haben 35-38° C warmes Wasser einlaufen, und erhöht die Temperatur langsam durch zulaufendes heißeres Wasser bis auf 42 °C. Dies kann übrigens auch beim Vollbad gemacht werden.

Wechselbäder:

Die Arm- und Fuß-Wechselbäder nach Sebastian Kneipp sind ein gutes Hausmittel, um durch den Wechsel zwischen warm und kalt den Kreislauf zu stimulieren. Dabei kann dem warmem Bad ein Kräuterzusatz hinzugegeben werden. Es wird mit zwei kleinen Wannen, eine mit kaltem, eine mit warmem Wasser, durchgeführt, abwechselnd werden erst der linke Arm/Fuß, dann der rechte Arm/Fuß für je ein paar Minuten in die Wannen gehalten.

Badezusätze:

Ätherische Öle aus Eukalyptus, Pfefferminze, Fichtennadel, Kiefernadel und Campher steigern die Durchblutung von Nasen- und Rachenschleimhaut und regen dadurch direkt die Immunabwehr in diesem Gebiet an. Es gibt sie als Ölbäder und  in Kombination mit Badesalzen oder anderen Arzneipflanzen wie Arnika (bei Verspannungen) und Thymian (schleimlösend).

Geschrieben von Redaktion 12.09.2013
Morgana Hack
Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 12.09.2013
Anzeige