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Erkältung

Erkältung

Eine Erkältung macht im Winter fast jeder Mitteleuropäer mit – durchschnittlich sogar fünfmal im Jahr, wobei manche Menschen schwer damit zu kämpfen haben, andere sind höchstens einmal pro Jahr leicht betroffen. Wie das Wort „kalt“ darin andeutet, tritt sie vermehrt in der kalten Jahreszeit auf, und auch vermehrt in kalten Klimazonen der Erde. Sie wird jedoch nicht ursächlich durch Kälteeinwirkung, sondern durch Viren ausgelöst, die die Schleimhäute der Nase und der Atemwege befallen. Dadurch bilden sich Schleimabsonderungen, die als Tröpfchen ausgeniest und ausgehustet werden. Die darin enthaltenen Viren können sich so auf andere Menschen und insbesondere Kinder übertragen, die dann 1 bis 7 Tage später ebenfalls an einer Erkältung leiden können.

Ursachen und Symptome der Erkältung

Andere Ausdrücke dafür sind auch „banaler Infekt“ oder „Atemwegsinfektion“. Auch von einer „Grippe“ wird im Volksmund gesprochen, ein „grippaler Infekt“ wird jedoch durch die Influenza-Viren, eine spezielle Virensorte, ausgelöst, und ist nicht mit der banalen Erkältung gleichzusetzen.

Je nachdem wie stark die körpereigene Immunabwehr ist, entgeht man der Krankheit ganz, oder sie breitet sich über die Nasenschleimhaut weiter nach unten aus - man leidet unter Symptomen wie Schnupfen, laufende Nase, Niesen, Heiserkeit, Halsschmerzen und trockener Husten, es kann zu Fieber und Gliederschmerzen, Mattigkeit und Appetitlosigkeit kommen, die schlimmsten Symptome dauern 1-3 Tage an, die ganze Erkältung durchschnittlich 7 Tage. Dabei wird ein wässrig klarer Schleim aus der Nase und durch Abhusten aus dem Mund abgesondert.

Mehr zu den Ursachen und den Symptomen der Erkältung.

Diagnose und Behandlung der Erkältung

Jeder kennt die lästigen Anzeichen für eine Erkältung, so dass der Arzt meist sehr schnell zur Diagnose kommt. Eine Begutachtung des Rachens und ein Abhören der Lunge schließen eine Mandelentzündung, eine Bronchitis oder gar eine Lungenentzündung aus und bei Kindern andere Kinderkrankheiten oder Komplikationen.

Die Erkältung ist ein Gebiet für die Phytotherapie, den Einsatz von pflanzlichen Wirkstoffen und von Hausmitteln, da es keine ursächliche oder chemische Therapie zur Behandlung gibt. Solange keine bakterielle Infektion hinzukommt verzichtet man auch auf den Einsatz von Antibiotika. Bettruhe, Schlaf und viel Flüssigkeit während einer akuten Erkältung und der ganzjährige Aufbau eines starken Immunsystems sind die Mittel der Wahl.

Mehr zur Diagnose und der Therapie der Erkältung.

Erkältung im Überblick:
  • Durchschnittlich fünfmal pro Jahr, meist in der kalten Jahreszeit, leidet ein Mitteleuropäer an einer Erkältung.
  • Dieser banale Infekt der Atemwege wird durch Viren übertragen, die sich von der Nasenschleimhaut ausbreiten, und über Tröpfchen in die Umgebung gelangen, worüber andere Menschen und Kinder sich anstecken können.
  • Eine „Grippe“ ist eine spezielle Infektion mit dem Influenza-Virus, und somit keine Erkältung.
  • Unsere Immunabwehr ist für das Ausmaß der Symptome verantwortlich: von leichtem Schnupfen über Husten und Halsschmerzen bis hin zu Fieber und Gliederschmerzen bis zu einer Woche
  • Therapeutisch lindert man die Symptome mit pflanzlichen Wirkstoffen, Bettruhe und viel Flüssigkeit und dem Aufbau eines starken Immunsystems, eine ursächliche Therapie gegen die Viren fehlt.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Wenn die Erkältung länger als 10 Tage dauert.
  • Wenn gelblich-grünlicher oder blutiger Schleim aus Nase oder Mund kommt.
  • Wenn es zu hohem Fieber – v.a. bei kleinen Kindern kommt.
  • Ältere und immunschwache Menschen muss oft frühzeitig ins Krankenhaus. In diesen Fällen können eine bakterielle Superinfektion, oder Komplikationen wie Mandelentzündung oder Lungenentzündung, vorliegen. Auch Kinderkrankheiten wie Keuchhusten müssen vom Arzt ausgeschlossen oder erkannt werden.
Geschrieben von Redaktion 12.09.2013
Geschrieben von Redaktion 12.09.2013
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News zu Erkältung

Bei Erkältungen wird als Naturheilmittel oft Sonnenhut empfohlen. Die Wissenschaft konnte die abwehrstärkende Wirkung bereits belegen. Neue Studien zeigen jetzt, dass sich die Pflanze mit den schönen Blüten positiv auf die Leistun

Studien zu Erkältung

Studientitel
Medicinal properties of Echinacea: A critical review (und weitere 2 Studien)
Jahr
2003, 1998, 1992
Kurzinfo
Purpursonnenhutextrakte stimulieren das Immunsystem! Echinacea purpurea stärkt Ihre Abwehrkräfte! Ob in der Werbung, der Apotheke oder im Internet, seit Jahren schon liest man allerorts viele solcher  Mehr...Sprüche. Neue Studien zeigen jedoch, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist.
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