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Ekzem

Ekzem

Häufige Hautkrankheit in Beruf und Alltag

Wer schon mal ein Ekzem hatte, erinnert sich als erstes an den Juckreiz. Oft bleibt die gerötete Hautstelle über Monate bestehen, und man kommt einfach nicht darauf, was sie verursacht haben könnte. Menschen die täglich in Kontakt mit Reinigungsmitteln kommen, sind möglicherweise vom „Hausfrauenekzem“ an den Händen betroffen. Nickel in Schmuckstücken und Ohrringen ist ein weiterer typischer Auslöser. Industriestoffe, aber auch Pflanzen können Ursache sein. Es gibt viele Möglichkeiten Ekzeme zu vermeiden, die Kenntnis ursächlicher Reizstoffe und Allergien ist dabei sehr wichtig.

Wissenswertes zum Ekzem

Ein Ekzem ist eine nicht-ansteckende Hautentzündung. „Ekzem“ ist ein Kunstwort aus dem Griechischen und bedeutet „aufschwellen, aufkochen“, sinnbildlich für den Hautausschlag und von Ärzten für den chronischen, langwierigen Verlauf benutzt. „Dermatitis“, was „Hautentzündung“ heißt, bezeichnet eher die akute Form.

Ein Ekzem entsteht am häufigsten durch Kontakt mit Giften (toxisch-irritatives Kontaktekzem) oder durch eine allergische Hautreaktion (allergisches Kontaktekzem). Sonderformen sind das atopische Ekzem – als Neurodermitis bekannt, das anstelle der genannten exogenen (von außen kommenden) Faktoren vermehrt auf endogenen (inneren) Faktoren beruht. Ferner kennt man das Austrocknungsekzem, das Stauungsekzem und das seborrhoische Ekzem.

Bis zu 20% der Bevölkerung ist von einem Ekzem betroffen. Jeder Mensch erlebt mindestens einmal in seinem Leben ein Ekzem. Sie machen die Hälfte aller Berufskrankheiten aus, da Kontakt mit Reizstoffen häufig berufsbedingt entsteht. Das toxische Kontaktekzem ist die häufigste Ekzemart, schon der Säugling kann dies als „Windeldermatitis“ erleben. Am zweithäufigsten ist das allergische Kontaktekzem. Die häufigsten Allergene (Substanzen, die eine allergische Reaktion auslösen) findet man im Bereich der Industrie und der Pflanzenwelt.

Ursachen eines Ekzems

Ein Ekzem ist eine Überreaktion der Haut auf Auslöser aus der Umwelt. Nach Kontakt der Haut mit einem Allergen kommt es durch eine Immunreaktion zu einer Entzündung der obersten Hautschicht, der Epidermis. Die Barrierefunktion der Haut wird gestört, was zu einem chronischen Verlauf führen kann, wenn der Kontakt mit dem Reizstoff weiter besteht.

Mehr zu Ursachen eines Ekzems.

Symptome eines Ekzems

Die Symptome eines Ekzems zeigen sich auf der Haut. Vor allem der Juckreiz kann eine starke Belastung sein.

Beim akuten Ekzem kommt es zu einem begrenzten, rötlichen Hautausschlag. Häufig sind die Hände betroffen. Im Verlauf bilden sich nässende, stark juckende Bläschen, die eintrocknen und verkrusten, bis sie abheilen. Das chronische Ekzem kann über Monate und Jahre bestehen.

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Diagnose eines Ekzems

Zur Diagnose ist neben dem Hautbild die Frage nach möglichen auslösenden Stoffen im Haushalt oder Beruf wichtig. Im Epikutantest wird die Haut durch oberflächliches Auftragen von Reizstoffen auf toxische und allergische Reaktionen getestet.

Mehr zur Diagnose eines Ekzems.

Therapie des Ekzems

In der Therapie ist das Entfernen des Auslösers die erste Maßnahme. Bleibt der Reizstoff unerkannt oder kann nicht vermieden werden, so helfen alle Medikamente und Salben nichts. Sogar ein Berufswechsel kann nötig werden.

Die Pflege einer trockenen Haut mit den richtigen Hautpflegeprodukten stellt die Barrierefunktion der Haut wieder her. Beim akuten Ekzem können Kortisonsalben die Entzündungsreaktion unterdrücken.

Mehr zur Therapie eines Ekzems.

Ekzem im Überblick:
  • Ursache für Ekzeme sind Auslöser aus der Umwelt, die entweder als Gifte direkt wirken (toxisches Kontaktekzem) oder als Allergene ein allergisches Kontaktekzem verursachen. Häufige Allergene sind Nickel, Industriestoffe, Kosmetikprodukte und Pflanzen.
  • Sie verursachen nach Kontakt auf der Haut einen juckenden, scharf begrenzten rötlichen Hautausschlag, das Ekzem. Im Verlauf nässt und verkrustet es und kann zu einer chronischen Hautentzündung führen.
  • Eine Allergie-Abklärung mit Befragung und einem Epikutantest führt möglicherweise zur Aufdeckung der Ursache. Dabei können Alltagsgewohnheiten, Pflegeprodukte und Kontakt mit Berufsstoffen wegweisend sein.
  • Therapeutisch ist das Weglassen des Auslösers essentiell. Nur dann wirken Kortisonsalben und pflanzliche Wirkstoffe um den Juckreiz zu lindern und die Symptome abklingen zu lassen.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Wenn der Hautausschlag stark nässt und der Juckreiz nicht nachlässt.
  • Wenn ein Ekzem länger besteht, um die Ursache abklären zu lassen und andere Hautkrankheiten wie Neurodermitis bei Kindern, Schuppenflechte, Krebs oder Krebsvorstufen auszuschließen.
  • Um einen Allergietest beim Allergologen durchführen zu lassen.
  • Um eine nötige Schutzmaßnahme oder berufliche Veränderung mit dem Arbeitsmediziner zu besprechen (z.B. Kontaktallergie von Friseur, Bäcker, Maurer).
Geschrieben von Redaktion 08.02.2011
Geschrieben von Redaktion 08.02.2011
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News zu Ekzem

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Erfahrungsberichte zu Ekzem

Fragen zu Ekzem

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Es ist wieder mal so weit. Ich war am Samstag in einer Therma und habe mir wieder einmal wahrscheinlich einen Fußpilz "mitgebracht". Zumindest jucken meine Füße ziemlich doll und ich möchte mich am liebsten die Ganze Zeit kratze
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