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Diabetes mellitus

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Diabetes mellitus

Diabetes: eine Erkrankung auf leisen Sohlen

Diabetes mellitus – im Volksmund schlicht und ergreifend „Zucker“ genannt, bedeutet so viel wie „süßer Durchfluss“ oder „honigsüßer Durchfluss“. Der Begriff wurde vor einigen hundert Jahren von Ärzten und Heilern geprägt, welche die Diagnose sehr einfach mittels ihrer Geschmacksempfindung stellten – sie probierten einfach den Urin der Betroffenen. Schmeckte dieser süßlich, litt der Patient unter „süßem Durchfluss“.

Ursachen und Symptome von Diabetes

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In der Bundesrepublik Deutschland leben circa 8% Prozent der Gesamtbevölkerung mit der Diagnose „Diabetes mellitus“. Die Krankheit gilt gemeinhin als eine der sogenannten Wohlstandskrankheiten und tritt häufig zusammen mit Bluthochdruck, Übergewicht und hohen Blutfettwerten (zusammen genommen bilden diese 4 Krankheitsbilder das metabolische Syndrom) auf. Ähnlich wie diese ist auch Diabetes eine bisweilen tückische Erkrankung. Oft ist der Beginn schleichend und die angerichteten Schäden werden zu Beginn nicht wahrgenommen, da die Entwicklung sehr langsam voranschreitet. Je länger die Krankheit unentdeckt (und damit unbehandelt) bleibt, umso länger können sich Folgeschäden an fast allen Organsystemen des Körpers herausbilden, ohne das der Patient ein ernsthaftes Krankheitsgefühl entwickelt oder unter seiner Erkrankung leidet.

Mehr zu Ursachen und Symptome von Diabetes.

Am Ende eines oft sehr langen Weges stehen dann plötzlich einschneidende Diagnosen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, welche die Lebensqualität schlussendlich in wirklich entscheidendem Umfang einschränken.

Soweit muss es aber mitnichten kommen. Diabetes als Wegbereiter von Herzinfarkt, Schlaganfall und Co ist Gegenstand intensiver Forschungen und Ziel immer besserer Therapiemöglichkeiten.

Diabetes mellitus im Überblick:
  • zu Grunde liegt eine Fehlregulation des Blutzuckerspiegels
  • häufige Erkrankung, Wohlstandskrankheit
  • oft in Kombination mit Bluthochdruck, Übergewicht und hohen Blutfettwerten („metabolisches Syndrom“)
  • TypI selten, plötzlicher Beginn
  • TypII häufig, schleichender Beginn
  • Spätschäden an fast allen Organsystemen möglich (Herzinfarkt, Schlaganfall, Blindheit, erhöhte Infektneigung, Nervenschäden, Nierenversagen)
  • die Möglichkeiten einer medikamentösen Therapie sind vielfältig und gut erforscht
  • die beste, natürliche Therapie ist eine ausgewogenen Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Gewichtsverlust unklarer Ursache
  • grobe Änderungen der Trinkmenge und/oder Urinmenge
  • Bewusstseinstrübungen, Leistungsschwäche Übelkeit und Erbrechen, trockene Haut und Schleimhäute. Diese Symptome können Anzeichen eines Coma diabeticum sein – Notfall!
  • Plötzliches Auftreten der Symptome während der Schwangerschaft bzw. Kinderwunsch oder ungewollte Schwangerschaft bei bekanntem Diabetes.
  • Probleme mit der Therapie (Nebenwirkungen, häufige Unterzuckerung etc.)
Geschrieben von Redaktion 12.09.2013
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