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Demenz Ursachen

Demenz Ursachen

Hinter der Demenz steckt immer eine Krankheit

Die Alzheimer-Krankheit und die Durchblutungsstörungen des Gehirns (zum Beispiel Arterienverkalkung und Schlaganfall) sind die häufigsten Ursachen einer Demenz.

Da Durchblutungsstörungen im hohen Alter oft vorkommen, gibt es auch Mischformen. Beide Ursachen sind chronische Krankheiten, das bedeutet, dass die Symptome der Demenz mit den Jahren zunehmen (chronische oder fortschreitende Demenz).

Ein kleiner Teil der Menschen mit einer fortschreitenden Demenz leiden an anderen Krankheiten des Gehirns wie etwa der Pick-Krankheit (Abbau der Nervenzellen in den verschiedenen Teilen des Großhirns) oder einem Hirntumor. Auch die Parkinson-Krankheit (»Schüttellähmung«) kann im späten Stadium zu Demenz führen.

Es gibt Krankheiten außerhalb des Nervensystems, die für Demenz-Symptome verantwortlich sein können: Infektionskrankheiten wie AIDS oder die Lyme-Borreliose (eine durch Zecken übertragene Infektion), Alkohol- und Drogenmissbrauch, Vitamin B12-Mangel, Fehlfunktion der Schilddrüse sowie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit).

Im Gegensatz zu den fortschreitenden Ursachen der Demenz (Alzheimer-Krankheit und Durchblutungsstörungen des Gehirns) lassen sich die meisten der oben genannten Krankheiten behandeln.

Wird die Grundkrankheit geheilt, so verschwinden in der Regel auch die Demenz-Symptome.

Geschrieben von Redaktion 10.09.2013
Geschrieben von Redaktion 10.09.2013
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