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Blasenentzündung

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Blasenentzündung

Wenn es beim Wasserlassen schmerzt, könnte sich eine Blasenentzündung (Zystitis) dahinter verstecken. Statistisch gesehen erkrankt jede zweite Frau einmal in ihrem Leben an einer Blasenentzündung. Männer sind dagegen nur selten betroffen, da sie eine längere Harnröhre besitzen.

Ursachen einer Blasenentzündung

Die Blasenentzündung gehört zu den unteren Harnwegsinfektionen, die im Regelfall von Bakterien verursacht werden, die die Harnröhre hinaufklettern. Tritt sie ohne weitere Risikofaktoren auf, spricht man von einer unkomplizierten Blasenentzündung. Kommen jedoch weitere Faktoren hinzu, wie z.B. anatomische Fehlbildungen, Diabetes mellitus oder dauert die Infektion länger als 7 Tage spricht man von einer komplizierten Blasenentzündung. Betroffene Patienten klagen oft über plötzlich auftretende Schmerzen beim Wasserlassen. Der Urin kann sich zudem rötlich verfärben und übel riechen.

Mehr zu den Ursachen einer Blasentzündung

Diagnose und Therapie einer Blasenentzündung

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In jedem Fall ist ein Arztbesuch empfehlenswert, da so die genaue Diagnose gestellt werden kann und schwerwiegendere Erkrankungen, die zu den gleichen Symptomen führen, ausgeschlossen werden können. Meist reicht dabei ein wenig Urin zur Sicherung der Diagnose.

Die Therapie der Blasenentzündung kann aus einer Gabe von verschreibungspflichtigen Antibiotika über einen kurzen Zeitraum bestehen. In der Regel heilt sie dabei vollständig aus. Inzwischen sehen die Mediziner aber diese Antibiotikagabe differentierter, da viele Erreger inzwischen durch die häufigen Behandlungen mit Antibiotika Resistenzen gebildet haben. Welche Behandlung sinnvoll ist und ob ein Therapieversuch in Beobachtung ohne Antibiotika versucht wird entscheiden Sie gemeinsam mit ihrem behandelnden Arzt.

Mehr zur Diagnose und Therapie einer Blasenetzüdnung.

Blasenentzündung im Überblick:
  • Eine Blasenentzündung (Zystitis) ist eine Erkrankung der unteren Harnwege und wird in der Regel durch Bakterien verursacht.
  • Wichtigstes Symptom ist häufiges und erschwertes Wasserlassen, welches von brennenden Schmerzen begleitet ist.
  • Eine kleine Menge Urin reicht dem Arzt für die Feststellung einer Blasenentzündung meist aus.
  • Die Therapie erfolgt im Regelfall durch kurzzeitige Gabe von Antibiotika.
  • Regelmäßiges Trinken von 1,5 - 2 Litern Wasser am Tag kann einer Blasenentzündung vorbeugen.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • blutiger Urin
  • Schmerz in der Nierengegend oder im Rücken (Flankenschmerz)
  • hinzukommendes Fieber
  • Ursachen

    Eine Blasenentzündung entsteht, wenn Keime in der Harnblase die Schleimhäute befallen. Wir erläutern was passiert.

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  • Symptome & Diagnose

    Das wichtigste Mittel zur Diagnose einer Blasenentzündung stellt der Urin dar. Dazu wird eine Urinprobe abgegeben.

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Dr. med. Tim Hollstein
Geschrieben von Dr. med. Tim Hollstein , Arzt
Zuletzt aktualisiert am 28.10.2014
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   Pflanzliche Medikamente bei Blasenentzündung:
* Hinweis
Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

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Studien zu Blasenentzündung

Studientitel
Efficacy and Safety of a Combination Herbal Medicinal Product containing Tropaeoli majoris herba and Armoraciae rusticanae radix for the prophylactic treatment of patients with respiratory tract diseases: A randomised, prospective, double-blind, placebocontrolled phase III trial (und weitere 5 Studien)
Jahr
2012, 2011, 2007, 2007, 2006, 1958
Kurzinfo
Senfölreiche Pflanzen wie die Kapuzinerkresse oder Meerrettich sind für ihre antibakteriellen Wirkungen bekannt und werden als „natürliche Antibiotika“ bei Infekten der Harn- und Atemwege eingesetzt.  Mehr...Eine neue Studie hat einer Wirkstoffkombination der genannten Heilgewächse eine Wirkung gegen Viren nachgewiesen. Pflanzliche Präparate sind demnach nicht bloß eine gute Behandlungsoption bei viral verursachten Erkrankungen wie Erkältungen und Grippe – sie könnten ihnen sogar vorbeugen.
Studientitel
Colonization with extended-spectrum beta-lactamase-producing and carbapenemase-producing Enterobacteriaceae in international travelers returning to Germany (und weitere 5 Studien)
Jahr
2015, 2014, 2014, 2013, 2013, 2006
Kurzinfo
Weltweit suchen Mediziner nach neuen Wegen zur Bekämpfung resistenter Keime. Das sind Bakterien, die die Wirkung antibiotischer Substanzen neutralisieren. Sie entstehen zum Beispiel, wenn eine Antibiotikatherapie  Mehr...unregelmäßig durchgeführt, zu gering dosiert oder frühzeitig abgebrochen wird. Überlebende Bakterien entwickeln eine Unempfindlichkeit gegenüber dem Medikament und vererben diese an Folgegenerationen. Auch der sorglose Einsatz von Antibiotika in der Tierzucht trägt zur Ausbreitung resistenter Keime bei. Arzneipflanzen wie Kapuzinerkresse und Meerrettich, die über starke Effekte gegen Kleinsterreger verfügen, könnten hier in die Bresche springen.
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