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Bauchschmerzen

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Bauchschmerzen

Bauchschmerzen (medizinisch Abdominalschmerzen) sind normalerweise harmlose Beschwerden. Sie treten sehr häufig auch bei eigentlich gesunden Personen auf und gehen meist nach kurzer Zeit wieder vorüber. In manchen Fällen können sie jedoch Ausdruck von schweren und sogar lebensbedrohlichen Erkrankungen sein und müssen sofort behandelt werden. Der Art und Dauer des Schmerzes sowie dessen Lokalisation können erste Hinweise auf die Ursache der Bauchschmerzen liefern.

Ursachen von Bauchschmerzen

Der Bauch ist gefüllt mit den unterschiedlichsten Organen, wobei der Magen-Darm-Trakt am augenscheinlichsten zum Bauch gehört. Jedoch haben auch weitere Organe wie Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Gallenblase und Niere sowie die Hauptschlagader ihren Platz im Bauch. Schmerzen in dieser Region können daher Ausdruck verschiedenster Erkrankungen sein und fordern vom Arzt im Allgemeinen viel Erfahrung, um die richtige Diagnose zu stellen.

Medizinisch teilt man Bauchschmerzen in akute, also plötzlich auftretende oder chronische Schmerzen ein, die schleichend beginnen und gemeinhin länger als 12 Wochen andauern. Auslöser für schlagartige Bauchschmerzen sind in aller Regel Entzündungen, am häufigsten die altbekannte Blinddarmentzündung. Bei chronischen Bauchschmerzen hingegen, steckt meist ein Reizdarmsyndrom dahinter.

Mehr zu den Ursachen von Bauchschmerzen.

Symptome bei Bauchschmerzen

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Bauchschmerzen können sich ganz unterschiedlich anfühlen. Der Schmerz kann scharf und stechend oder dumpf und diffus sein. Zudem kann er sich entweder bei Bewegung oder in Ruhe bzw. in einer Schonhaltung bessern. Auch der Ort des Schmerzes variiert je nach Erkrankung. In der Medizin gliedert man den Bauch daher in Quadranten, die Auskunft über rechte bzw. linke Ober- und Unterbauchschmerzen geben.

Mehr zu den Symptomen bei Bauchschmerzen.

Diagnose bei Bauchschmerzen

Um der Ursache der Schmerzen auf die Schliche zu kommen, informiert sich der Arzt zuallererst in einem ausführlichen Gespräch über die Symptome und stellt zielgerichtete Fragen zu den Schmerzen. Daraufhin wird der Bauch genauestens untersucht und Blut entnommen. Zudem können sich weitere diagnostische Maßnahmen wie eine Magen- bzw. Darmspiegelung oder eine Röntgenuntersuchung anschließen.

Mehr zur Diagnose bei Bauchschmerzen.

Therapie bei Bauchschmerzen

Für eine effektive Behandlung muss natürlich die Schmerzursache beseitigt werden. Das ist in vielen Fällen durch spezielle Therapieverfahren möglich, wie zum Beispiel im Fall einer Blinddarmentzündung durch eine Operation. Wenn keine Erklärung gefunden wurde oder die Erkrankung nicht geheilt werden kann, werden die Bauchschmerzen symptomatisch therapiert. Dazu eignen sich bestimmte Allgemeinmaßnahmen, die Sie hier nachlesen können.

Viele Heilpflanzen können eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt entwickeln und die Verdauung ankurbeln. In der Naturheilkunde vertraut man dabei zum Beispiel auf die Blätter der Pfefferminze oder Melisse, auf die Wurzel der isländischen Pflanze Angelika oder auf die ätherischen Öle der Kümmelfrüchte. Auch die Kamille, das pflanzliche Universalheilmittel, kann bei Bauchschmerzen helfen. Oft reicht schon ein Tee, um die Beschwerden zu lindern: Die besten Hausmittel bei Bauchschmerzen finden Sie hier!

Bauchschmerzen im Überblick:
  • Bauchschmerzen sind in der Regel harmlos. Manchmal können jedoch auch schwere Krankheiten dahinterstecken.
  • So zahlreich wie die Organe des Bauches sind auch die möglichen Ursachen von Bauchschmerzen. Der Charakter, die Dauer und der Ort des größten Schmerzes können wichtige Hinweise auf die Ursache liefern.
  • Nach einem ausführlichen Patientengespräch führt der Arzt eine gründliche Untersuchung des Bauches durch, nimmt Blut ab und ordnet möglicherweise weitere Untersuchungen an.
  • Bei rund der Hälfte der Bauchschmerz-Patienten verschwinden die Symptome von allein. Viel Bewegung an der frischen Luft und eine Umstellung der Ernährung kann schon helfen. Bei schweren oder langandauernden Schmerzen sollte aber auf jeden Fall die Ursache abgeklärt werden.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei Bauchschmerzen folgende Symptomatik bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Wenn nach 2 bis 3 Tagen keine Besserung eintritt.
  • Wenn die Bauchschmerzen mit Übelkeit, Erbrechen oder Fieber einhergehen.
  • Wenn sich der Stuhlgang farblich oder in der Menge verändert (Durchfall, Verstopfung).
  • Bei Kreislaufreaktionen wie kaltschweißiger Haut, erhöhtem Herzschlag und Schwindel.
  • Bei ungewöhnlich heftigen Bauchschmerzen.
  • Bei ungewolltem Gewichtsverlust.
Dr. med. Tim Hollstein
Geschrieben von Dr. med. Tim Hollstein , Arzt
Zuletzt aktualisiert am 05.09.2013
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Studien zu Bauchschmerzen

Studientitel
Effects of Cistus laurifolius L. flowers on gastric and duodenal lesions (und weitere 1 Studie)
Jahr
1997, 1994
Kurzinfo
Die Zistrose ist nicht nur für ihre hervorragenden Effekte bei Erkältungen bekannt, sondern wird auch bei Beschwerden in der Magen- oder Darmgegend eingesetzt. Egal, ob bei Magengeschwüren oder Darmkrämpfen,  Mehr...die traditionelle Naturheilkunde spricht der Zistrose hier eine lindernde und heilende Wirkung zu. Eine Reihe von Wissenschaftlern interessierte sich für eben diese Effekte und ging den Empfehlungen der Phytotherapie in mehreren Studien auf den Grund.