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Arteriosklerose

Arteriosklerose

Die stumme Gefahr für Herz und Gefäße

Kopfschmerz oder Magenverstimmung spürt man sehr direkt – die Arteriosklerose, eine fortschreitende Wandverkalkung der Blutgefäße bemerkt man erst mal nicht. Das kann tückisch sein – denn Arteriosklerose führt zu Entwicklung gefährlicher Herz-Kreislauferkrankungen. Doch eine Gefäßwandverkalkung wäre, frühzeitig erkannt sogar umkehrbar, also heilbar! Maßgeblich sind hier gesunde Lebensweise und Ernährung. Sie selbst können ihr Risiko für Arteriosklerose einschätzen und verringern. Zusätzlich helfen pflanzliche Wirkstoffe zum Vorbeugen vor Arteriosklerose und daraus entstehenden Krankheiten.

Eine Arteriosklerose wird im Volksmund auch Arterienverkalkung genannt. Arterien sind Blutgefäße die sauerstoffreiches Blut zu den Organen führen. An der Innenwand dieser bilden sich im Laufe des Lebens Ablagerungen, die „Gefäßwandverkalkungen“. Atherosklerose ist ein weiterer medizinischer Fachausdruck dafür.

Ursache einer Arteriosklerose

Herz- und Kreislauferkrankungen, die durch Arteriosklerose verursacht wurden, sind in Deutschland die häufigste Todesursache. Denn erhöhtes Cholesterin führt zu Ablagerungen an den Gefäßwänden. Diese verlieren ihre Elastizität, verkalken und verengen sich. Zunehmend wird die Sauerstoffversorgung lebenswichtiger Organe wie Herz, Gehirn oder Beine behindert. Ältere Menschen und Männer haben ein höheres Risiko für eine Gefäßwandverkalkung. Andere Risikofaktoren wie Tabakrauchen, ernährungsbedingt erhöhte Blutfette, Übergewicht, Bewegungsmangel, Diabetes und Bluthochdruck sind in der Bevölkerung weit verbreitet.

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Symptome einer Arteriosklerose

Die Arteriosklerose ist eine „stumme Gefahr“. Lange Zeit verursachte sie keine Symptome. Erst spät kommt es zu schweren Herz- und Gefäßkrankheiten. Brustenge und Herzschmerzen (Angina pectoris) entstehen bei Koronarer Herzkrankheit, Beinschmerzen bei Schaufensterkrankheit (pAVK), ein Schlaganfall oder Herzinfarkt kann drohen.

Mehr zu den Symptomen der Arteriosklerose

Diagnose einer Arteriosklerose

Zur Diagnose ist die Analyse der Risikofaktoren bedeutsam, außerdem die Blutfette. Blutdruck- und Blutzuckermessungen sollten nicht vernachlässigt werden. Mithilfe spezieller Ultraschalluntersuchungen können Engpässe in den Gefäßen dargestellt werden.

Mehr zu der Diagnose der Arteriosklerose

Therapie einer Arteriosklerose

Nicht nur vorbeugen, auch behandeln kann man die Arteriosklerose mit einer gesunden Lebensweise! Besonders bedeutsam sind daher der Rauchstopp, die cholesterinarme Ernährung mit ungesättigten (pflanzlichen) Fetten, und die Gewichtskontrolle. Stark erhöhtes Cholesterin, Bluthochdruck und Diabetes müssen mit Medikamenten behandelt werden. Bei gefährlichen Engpässen in den Arterien gibt man Mittel zur Blutverdünnung oder macht eine chirurgische Ballonerweiterung (PTA).

Mehr zu der Therapie der Arteriosklerose

Ateriosklerose im Überblick:
  • Bei Arteriosklerose lagert sich Cholesterin an den Gefäßwänden ab. Das kann auf Dauer zu Behinderung des Blutflusses in Herz, Gehirn, Nieren oder Beinen führen.
  • Die Arteriosklerose macht lange keine Symptome. Je nach betroffenem Organ kommt es spät zu Angina pectoris (Brustenge und Herzschmerz) bei der Koronaren Herzkrankheit (KHK), Schlaganfall oder Schaufensterkrankheit (pAVK)
  • Die Messung des Cholesterin, speziell der HDL/LDL Fraktion (gutes und schlechtes Blutfett) ist bedeutsam. Risikofaktoren wie cholesterinreiche Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel, Tabakrauchen und Bluthochdruck müssen aufgedeckt werden.
  • Die Behandlung der Risikofaktoren ist der entscheidende Schutz vor Arteriosklerose und deren Folgekrankheiten. Gesunde Ernährung, Gewichtsreduktion, Medikamente und pflanzliche Wirkstoffe wie Knoblauch helfen dabei.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Regelmäßig (je nach Risikogruppe) zur Kontrolle der Cholesterinwerte, des Blutdrucks und des Blutzuckers.
  • Wenn sie Brustenge und linksseitige Herzschmerzen bemerken (Gefahr für Koronare Herzkrankheit oder Herzinfarkt)
  • Wenn Sie beim Gehen wiederholt stehenbleiben müssen, aufgrund von Muskelschmerzen der Beine, die sich nach kurzer Pause wieder bessern.
  • Bei Kopfschmerzen, Schwindel und Bewusstseinsstörung, die meist frühmorgens auftreten (kann Zeichen eines Sauerstoffmangels im Gehirn/Vorbote des Schlaganfalls sein, der durch Arteriosklerose verursacht wird).
Geschrieben von Redaktion 06.03.2013
Geschrieben von Redaktion 06.03.2013
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