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Alzheimer

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»Wie heißen Sie?« »Auguste.« »Familienname?« »Auguste.« »Wie heißt ihr Mann?« »Ich glaube… Auguste«. Dieses Gespräch fand 1901 zwischen der Patientin Auguste Deter und dem Psychiater Alois Alzheimer in einer Frankfurter Nervenklinik statt. Alzheimer untersuchte nach dem Tod der Frau deren Gehirn und fand den typischen Abbau von Gehirnsubstanz. Die Hintergründe des Hirnschwundes bei der Alzheimer-Krankheit wurden aber erst später entdeckt.

Was bedeutet Alzheimer?

Die Alzheimer-Krankheit (Morbus Alzheimer) ist die häufigste Demenzerkrankung. Demenz ist ein lateinischer Ausdruck für »ohne Geist« und bezeichnet den allmählichen Verlust von Gehirnfunktionen. Menschen mit Alzheimer verlieren langsam aber sicher ihre geistigen Fähigkeiten und ihre Persönlichkeit. Die Krankheit betrifft vor allem über 65-Jährige (etwa 4,5 %).

Da die Lebenserwartung in den Industrieländern in den letzten hundert Jahren enorm angestiegen ist, nimmt die Zahl der Alzheimerkranken weiter zu.
Bevor der Betroffene etwas von seiner Krankheit bemerkt, lagern sich bestimmte Eiweiße (Amyloid) in den Leitungen der Hirnzellen ab. Das zerstört allmählich die Nervenzellen und führt nach und nach zum Abbau des Gehirns.

Bis heute kann Alzheimer nicht geheilt werden. Viele Betroffene finden sich nach Jahren der Krankheit im täglichen Leben nicht mehr zurecht und müssen gepflegt werden.

Alzheimer im Überblick:
  • Die Alzheimer-Krankheit (Morbus Alzheimer) ist die häufigste Demenzerkrankung.
  • Menschen mit Alzheimer verlieren mit den Jahren ihre geistigen Fähigkeiten und ihre Persönlichkeit.
  • Die Hirnleistung nimmt bei Alzheimer ab, weil sich abnorme Eiweiße in den Leitungen der Hirnzellen ablagern.
  • Alzheimer betrifft vor allem Menschen ab dem 65. Lebensjahr. Von den über 90-Jährigen sind etwa 20 % von der Krankheit betroffen.
  • Genetische Faktoren stellen ein Risiko für die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit dar.
  • Im frühen Stadium der Krankheit finden sich oft veränderte Eiweiße in der Rückenmarksflüssigkeit. Computer- (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRI) zeigen im späteren Stadium den Abbau der Hirnmasse.
  • Die Behandlung der Alzheimer-Krankheit besteht aus Medikamenten, psychischer und sozialer Betreuung.
  • Körperliche und geistige Fitness können dazu beitragen, das Risiko für Demenzkrankheiten im Alter zu vermindern.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Gehäuftes Vergessen kurz zurückliegender Ereignisse.
  • Schwierigkeiten, gewohnte Tätigkeiten auszuführen.
  • Wortfindungsstörungen oder das Benutzen ungewöhnlicher Ausdrücke.
  • Nachlassen der Eigeninitiative bei Arbeit, Hobby und sozialen Kontakten.
  • Probleme, sich in einer fremden Umgebung zurechtzufinden.
  • Eingeschränkte Urteilsfähigkeit.
  • Veränderungen der Persönlichkeit (Ängstlichkeit, Reizbarkeit, Misstrauen).
Geschrieben von Redaktion 05.09.2013
Geschrieben von Redaktion 05.09.2013
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